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Rund 80.000 Zuschauer

Ruhrfestspiele Recklinghausen feiern drittbestes Ergebnis

RECKLINGHAUSEN Die Ruhrfestspiele haben das drittbeste Ergebnis ihrer 66-jährigen Geschichte erzielt. Festivalchef Frank Hoffman konnte rund 80.000 Zuschauer begrüßen. Die Festspiele sind am Samstag (16.6.) mit einem Konzert der Kölschrockband BAP zu Ende gegangen.

Ruhrfestspiele Recklinghausen feiern drittbestes Ergebnis

Festivalchef Frank Hoffmann freut sich über den Errfolg der diesjährigen Ruhrfestspiele.

Die Auslastung des sechs Millionen Euro teuren Festivals liegt derzeit bei über 77 Prozent. "Wir werden wohl die 80 Prozent knapp erreichen", sagte Hoffmann bei der Abschlusspressekonferenz. Der Kartenverkauf brachte 1,4 Millionen Euro ein und liegt damit deutlich über den Erwartungen. Die Stadt Recklinghausen hat zugesagt, ihren Zuschuss von 1,18 Millionen zu halten. Zusammen mit dem Fringe-Festival gab es 80 Produktionen, die in 277 Vorstellungen zu sehen waren."Wir haben gewagt und gewonnen", fasste Frank Hoffmann zusammen. Schließlich sei unter dem Motto "Im Osten was Neues" ein anspruchsvolles Programm über die Bühne gegangen - mit Stücken osteuropäischer Klassiker wie Gogol, Tolstoi und Tschechow. Nur zu 60 Prozent ausgelastet war die kontrovers diskutierte Version von "Krieg und Frieden", die fünfeinhalb Stunden dauerte. Höhepunkte seien der Auftritt der fantastischen Cate Blanchett (Hoffmann: "Sie war vorher ungeheuer ängstlich"), das Ballett-Ereignis "Onegin" und der Auftritt von Patrice Chéreau gewesen.Ovationen für "Onkel Wanja" Mit Ovationen bedankte sich das Publikum auch für "Onkel Wanja" und "Die Möwe" in der Regie des verstorbenen Jürgen Gosch. Zum ersten Mal standen vier Zelte auf dem grünen Hügel. "Wunderschön", so Hoffmann. Allerdings hatten die Zuschauer teils Probleme, das richtige Zelt zu finden, so dass über eine bessere Beschilderung nachgedacht wird.Herausragende Produktion Übrigens: Die herausragende Produktion "Der Meister und Margarita" wird im Juli sogar das berühmte Festival d'Avignon eröffnen. Hoffmann: "Damit sind wir in der Festivallandschaft ganz oben angekommen."

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