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"Salt": Knallharte Angelina Jolie

Im Kino

DORTMUND. Angelina Jolie, knallhart. Als CIA-Amazone Evelyn Salt berserkert sie durch den Film von Phillip Noyce, als wolle sie den Recken Matt Damon („Die Bourne Verschwörung“) oder Jason Statham („The Transporter“) zeigen, wo der Hammer hängt. So todbringend gefährlich hat man die Jolie zuletzt als Lara Croft gesehen, ihr großer Durchbruch.

von Von Kai-Uwe Brinkmann

, 19.08.2010
"Salt": Knallharte Angelina Jolie

Angelina Jolie als knallharte Agentin in "Salt".

In „Salt“ springt die Lady auf fahrende Trucks, verteilt Kopfnüsse, massakriert Gegner dutzendweise und hebelt im Alleingang eine Armee von Sicherheitsleuten aus, die den russischen Präsidenten schützt. Wenn man weiß, dass Jolies Part ursprünglich für Tom Cruise gedacht war (der lieber „Knight And Day“ drehte), erklärt sich, woher der maskuline Furor der Agentin stammt.

Mit ein paar Änderungen im Skript (ein blasser August Diehl spielt Salts Ehemann) ist nun eben Jolie die Topkraft beim Geheimdienst. Ein russischer Überläufer sitzt im Verhör der CIA und warnt vor einem „Schläfer“, der ein Attentat plane. Sein Name: Evelyn Salt! „Ich bin Evelyn Salt“, entgegnet die Verhörspezialistin und möchte zur Tagesordnung übergehen. Irrtum. Misstrauische Kollegen setzen sie fest.

Ist Salt ein Maulwurf und Doppelagent? Alles spricht dafür. Salt bricht aus der CIA-Zentrale aus. Sie schüttelt in waghalsiger Flucht die Verfolger ab und wird zum Risiko für die nationale Sicherheit. Geht der Plan ihres Ziehvaters auf, wird sie ein atomares Inferno lostreten.

Als Action- und Stunt-Lawine von einigem Format. Lärmende Action, die auf Auge und Ohr, nicht aufs Hirn zielt. Der krude Plot, mit seiner Reanimierung des Kalten Krieges, ist Schnee von gestern. Unterm Strich ein Routine-Werk, nur dass die Kampfmaschine Jolies Reize und Stoßstangenlippen trägt. Die Fortsetzung ist angebahnt.