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Buchkritik

Sarah Bosetti: „Ich bin sehr hübsch, das sieht man nur nicht so“

Es ist kein schönes Silvester, dass sich Sarah Bosetti in „Ich bin sehr hübsch, das sieht man nur nicht so“ für ihre eher am Leben gescheiterte junge Heldin ausgedacht hat – sie ist eigentlich ganz allein. Ihr Freund zieht die Beerdigung einer Verwandten dem Jahresabschluss mit ihr vor. Und ihre Freunde hat sie gerade vergrault.

Sarah Bosetti: „Ich bin sehr hübsch, das sieht man nur nicht so“

Also sammelt sie am letzten Tag des Jahres einfach ein paar Gäste ein. Wie den Taxifahrer, dem sie gleich zu Beginn der unterhaltsamen Geschichte ein Ohr abkaut oder den jungen Kassierer im Supermarkt. Oder die angebliche frühere Schulfreundin, die mindestens so verzweifelt ist wie ihre chaotische Gastgeberin.

Ein Buch, das nicht nur zum Jahreswechsel Spaß macht. Und einen dennoch dazu bringt, mal über sich selbst nachzudenken.

Sarah Bosetti: Ich bin sehr hübsch, das sieht man nur nicht so, 188 S., Rowohlt, 9,99 Euro, ISBN 978-3-499-63317-1.

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