Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Gemeinsames Projekt

Schauspielschüler aus Bochum und Ramallah stehen auf der Bühne

BOCHUM Deutsche und palästinensische Schauspielschüler stehen gemeinsam auf einer Bühne. Sie gehen eine Symbiose ein, obwohl sie in der eigenen Sprache sprechen. Die Inszenierung "Irgendwo müsste es schön sein" macht das in den Bochumer Kammerspielen möglich.

Schauspielschüler aus Bochum und Ramallah stehen auf der Bühne

Die gemeinsame Inszenierung der jungen Leute hatte sehr bewegende Momente.

Sie ist ein Ausdruck für die enge Zusammenarbeit der Folkwang Hochschule und der Drama Academy Ramallah. Die Essener Hochschule der Künste ist Partner beim Aufbau der einzigen Ausbildungsstätte für Schauspiel in Palästina. 2009 wurde sie gegründet. Den Betrieb finanziell möglich machen die Mercator Stiftung und das Auswärtige Amt. Momentan sind in Ramallah die ersten Studierenden in der Abschlussphase. Teil davon ist eine Inszenierung mit den Folkwang-Schauspielschülern aus Bochum, Studiengangsleiter Johannes Klaus führte gemeinsam mit Katrin Lindnern Regie.Keine Frau im Abschlussjahrgang Dass im Abschlussjahrgang keine einzige Frau mehr dabei ist, sagt viel über den Stellenwert der Schauspielerei in Palästina. Die Studentinnen haben geheiratet, sind ins Ausland gegangen, haben einen Job bekommen und sind abgesprungen." Wenn du als Schauspieler in Palästina bleiben willst, hast du nicht genug zum Leben", erzählt eine Studentin, die man aus dem zweiten Jahrgang "ausgeliehen" hat.Probleme in Blitzlichtern Von anderen Problemen erzählt die Uraufführung in Blitzlichtern, die Moritz Rinke, Mario Salazar und Ghassan Zaqtan für das Projekt geschrieben haben. Da ist zum Beispiel Fatima, die ihr Leben lang dafür kämpft, dass ihr in Jordanien lebender Ehemann Said zu ihr reisen darf. Da sind Deutsche, die vermeintlich jede (Bewegungs-)Freiheit genießen, aber doch kein Glück finden.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Filmfestival in Berlin

Berlinale-Film zeigt Hochstapler unter sich

Berlin Mit einem bezaubernden Supermarkt-Märchen aus der ostdeutschen Provinz geht der Wettbewerb der Berlinale zu Ende. Am Schluss gab es ein paar Humor-Höhepunkte. Aber wer bekommt den Bären?mehr...

„Romeo und Julia“ in Gelsenkirchen

Familienfehde gibt der Liebe keine Chance

Gelsenkirchen Bridget Breiner hat „Romeo und Julia“ in Gelsenkirchen toll choreografiert. Weiße Tücher ziehen sich wie ein roter Faden durch das Stück.mehr...

„Tanz der Vampire“ in Köln

Blutsauger verführt mit Pomp und Pathos

Köln Das Musical „Tanz der Vampire“ stellt im Musical Dome Köln die lustvolle Seite der Beißerei heraus. Die Ausstattung und die Tanzszenen sind wunderbar, aber die Musik ist manchmal einfach zu bombastisch.mehr...

Buchkritik

Alice Feeney: „Manchmal lüge ich“

Es ist eine schreckliche Situation für Amber Reynolds in Alice Feeneys spannendem Psychothriller „Manchmal lüge ich“. Die Radiomoderatorin liegt im Koma, hatte einen Unfall, an den sie sich nicht wirklich erinnern kann. mehr...