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Spiderman macht Panik in New York

Im Kino

Peter Parker. Waisenkind, Außenseiter, schüchterner Nobody. Ein Spinnenbiss und er mutiert zum Wunderknaben, der sich von Haus zu Haus schwingt. Dass Spiderman als kleines Würstchen startet, macht ihn so beliebt im Heldenkosmos.

von Von Kai-Uwe Brinkmann

, 25.06.2012
Spiderman macht Panik in New York

Andrew Garfield ist der neue Spinnenmann.

Und interessant genug, dass Hollywood nur zehn Jahre nach Sam Raimis "Spider-Man" die Geschichte von den Anfängen des Klettermaxes neu erzählt: "The Amazing Spider-Man". Andererseits - eine Dekade ist lang im flotten Takt der Recycling-Maschine, die sich Kino nennt, und das Gedächtnis des jungen Publikums kurz.

Tobey Maguire, der morgen 37 wird, gehört für Teens zum Alteisen, da muss ein frischer Spinnenmann her. Andrew Garfield ("The Social Network") ist der Neue, 28 Jahre alt, wirkt aber jünger. Jung genug, um unter Regisseur Marc Webb einen Skaterboy von der Penne zu spielen, der die Hänselei des Klassen-Rowdys wegsteckt und die Neugier der kessen Gwen (Emma Stone) weckt.

High-School-Schwank

In der ersten halben Stunde geht der Film glatt als High-School-Schwank durch. Zum Giggeln, wie Peter stammelt, wenn Gwen aufkreuzt. Emma Stone ist aber auch hinreißend, beide ergeben ein schönes Paar. Im Bio-Tech-Labor passiert dann der folgenreiche Spinnenbiss. Parker prägt sagenhafte Kräfte und Reflexe aus, sehr amüsant in Szene gesetzt. Kampfdress genäht, Kampfname gefunden. Der Mord am Onkel (Martin Sheen) macht Peter zum Verbrecherschreck, fehlt noch der Comic-typische Erzfeind.

Sympathische Darsteller

Rhys Ifans gibt einen Forscher, der im Menschen tierische Gene anknipst. Im Selbstversuch wächst sein amputierter Arm, doch er wird zur monströsen Echse The Lizard. Mittels Gas will der "Mad Scientist" alle New Yorker umwandeln!

Panik und Evakuierung am Big Apple, Showdown am Wolkenkratzer, wie schon damals bei "King Kong". Das ist munter erzählt, mit netten Humor-Injektionen, getragen von sympathischen Darstellern.

Die Effekte sind okay. Die 3D-Optik haut immer dann rein, wenn die Spinne rasant durch Häuserschluchten turnt und die Kamera in Peters Kopf zu laufen scheint. Alles richtig gemacht, Tobey Maguire ist fast schon vergessen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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