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Streit um Karfreitag

Bezirkregierung verbietet Aufführungen

DÜSSELDORF/ ESSEN. Der Streit um Theater-Verbote am Karfreitag nimmt immer seltsamere Züge an. Während die Premiere der "Madama Butterfly" in Essen wegen des stillen Feiertages untersagt wurde, spielen andere Theater der Region ohne Probleme - wie in den Jahren zuvor auch.

von Von Bettina Jäger

, 30.03.2011
Streit um Karfreitag

Das Musical "Anatevka" wird am Karfreitag in Gelsenkirchen zu sehen sein.

Die Theater und Philharmonie Essen GmbH (TUP) wird jedenfalls gerichtlich dagegen vorgehen, dass die Bezirksregierung Düsseldorf und die Stadt Essen die "Butterfly" am Karfreitag verboten haben. "Wir strengen eine Feststellungsklage an", sagte gestern Reinhard Beuth, der Sprecher des Essener Aalto-Theaters. Für die Premiere, mit der die Bühne nun gezwungenermaßen auf Gründonnerstag ausweicht (wir berichteten), wird die Entscheidung zwar zu spät kommen. Beuth: "Aber wir wollen für künftige Karfreitage Planungssicherheit haben." Er wies darauf hin, dass gerade die "Butterfly" - in Puccinis Oper begeht eine Japanerin Harakiri, weil sie auf ihr Kind verzichten soll - ein ausgesprochen tragischer Stoff ist. Auch der Regisseur Tilman Knabe habe im Vorfeld gesagt: "Wenn die Menschen da nicht das Taschentuch herausziehen, habe ich was falsch gemacht."

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