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Fotografie-Ausstellung

Südwestfalen aus „anderer Sicht“ erklärt

Hagen Mit frischem Blick porträtieren Studenten aus Bremen vier Städte der Region – ohne sie zu kennen. Ihre Fotos zeigen unverblümt ihre Entdeckungen und rücken den Wandel in den Fokus.

Südwestfalen aus „anderer Sicht“ erklärt

Die Arbeit „Jugend“ von Christina Rabe ist auf der Titelseite des Ausstellung-Katalogs zu sehen. Foto: Rabe/Osthaus Museum

Wer die Städte Hagen, Olpe, Siegen und Arnsberg aus einer neuen Perspektive kennenlernen möchte, sollte die Ausstellung „Die andere Sicht“ im Osthaus Museum in Hagen besuchen. Zehn Studenten der Hochschule für Künste Bremen haben 2016 diese Orte besucht und den Strukturwandel festgehalten. Entstanden sind über 70 Fotografien, die den Bogen zwischen Stadt und Land, Tradition und Moderne, Jung und Alt verdeutlichen.

Die Fernuniversität Hagen ist Teil der Ausstellung

Christina Stohn kommt aus dem Schwarzwald, studiert Integriertes Design und hat sich in ihrer Arbeit „Fernbedient“ mit der Fernuniversität Hagen beschäftigt. „Mir ist aufgefallen, dass sich Hagen von der Industriestadt zum Bildungssektor entwickelt hat“, erzählt die Studentin.

Südwestfalen aus „anderer Sicht“ erklärt

Studenten der Hochschule für Künste Bremen zeigen vom 10. März bis 27. Mai 2018 ihre Fotos. Foto: Foto: Freddy Schneider

Die Stilllegung des Stahlwerks Hasper Hütte habe für viele Menschen bedeutet, dass sie ihren Job verlieren. Die Fernuni Hagen wiederum schuf neue Arbeitsplätze im Wissenschaftsbereich. Ein gutes Beispiel für den Wandel.

Südwestfalen in drei Worten: Spuren, Natur und Wandel


Spuren, Natur und Wandel sind die Stichworte, die den Studenten einfallen, wenn sie an Südwestfalen denken. Zehn Tage waren sie vor Ort, um die ihnen fremden Städte zu erkunden. „Nur ich kenne mich in der Region aus. Ich komme aus Witten“, sagt Ricardo Nunes, der die Arbeit „Brücken auf Zeit“ zur Ausstellung beigetragen hat.

Südwestfalen aus „anderer Sicht“ erklärt

Laura Achenbach zeigt ihre Arbeit „Glückfortgang“. Foto: Foto: Freddy Schneider

Die zehn Arbeiten zeigen Porträts von Menschen aus der Region, Naturaufnahmen und – natürlich – Bilder des Bergbaus. Laura Achenbach war für ihre Arbeit „Glückfortgang“ unter Tage. An dem Projekt haben sowohl Bachelor- als auch Masterstudenten teilgenommen. Sie werden bei der Ausstellungseröffnung am Freitag (9. März) um 17.30 Uhr dabei sein.

Peter Bialobrzeski unterstützte die Studenten


Unterstützung bekamen die Studenten von Professor für Fotografie Peter Bialobrzeski, der es sich nicht nehmen ließ, zwei Fotografien beisteuern. „Die Ausstellung ist in Zusammenarbeit mit der Westfalenpost entstanden“, sagt Tayfun Belgin, Direktor des Osthaus Museums.

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