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"The Fighters" ist ein Prügelfilm

Seit dem Tod seines Vaters hat sich Jake Tyler nicht mehr unter Kontrolle. Er gerät in Schlägereien und lässt seiner Wut freien Lauf. Um ihn vor sich selbst zu schützen, zieht seine Mutter zusammen mit ihm und seinem jüngeren Bruder Charlie nach Orlando. Aber sein Ruf eilt Jake voraus.

"The Fighters" ist ein Prügelfilm

Jake (Sean Faris) will ein toller Typ sein, ein Kämpfertyp. Und das zeigt er auch. Die Mädchen dürfen staunen.

Ein Video von einer seiner Schlägereien kursiert im Internet, und so wird einer seiner neuen Mitschüler, der reiche Ryan McCarthy, auf ihn aufmerksam, der ein Meister im Free Fighting ist und seine eigenen Kämpfe organisiert.

Jeff Wadlows Teen-Action-Film "The Fighters" ist nichts anderes als eine Neuauflage von Prügelfilmen wie "Bloodsport". Nur sein Schauplatz, das reiche Orlando mit seinen luxuriösen Villen und schicken Stränden, ist ungewohnt. Vor diesem privilegierten Hintergrund geht von der Gewalt, die Ryan (Cam Gigandet) und seine Clique zelebrieren, zunächst noch etwas extrem Verstörendes aus. Der Widerspruch ist so groß und augenscheinlich, dass man wie Jake (Sean Faris) mit Unverständnis und Entsetzen reagiert.

Der weise Kampfsportlehrer Jean Roqua (Djimon Hounsou), der ihn unter seine Fittiche nimmt, predigt zwar immer, dass Gewalt keine Lösung sei und verpflichtet seine Schüler, ihr Können nur in der Sporthalle einzusetzen. Doch diese Szenen sind moralische Lippenbekenntnisse. Regisseur Wadlow ergötzt sich viel zu sehr an den Kämpfen. Außerdem erweist sich Gewalt doch immer wieder als eine Art von Lösung. Sie verschafft dem Sieger Respekt, den er - glaubt man Wadlow - sonst nie bekommen hätte. So idealisiert "The Fighters" genau das Verhalten, das seinen Helden immer wieder in Schwierigkeiten bringt.

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