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Neu im Kino

"The Raid 2" ist Unterwelt-Saga nach Art der großen Mafia-Epen

Mit "The Raid" legte der Brite Gareth Evans 2011 einen Reißer hin, der das Entstehungsland Indonesien mit einem Schlag auf die Weltkarte des Action-Kinos katapultierte. Blutig, wuchtig, radikal cool in seiner Ästhetik der Grausamkeit. Das ließ aufhorchen, weil man so etwas nur aus Amerika und Hongkong kannte, ein durchkomponiertes Brutalo-Ballett zwischen Martial Arts und Ballerei. Jetzt kommt "The Raid 2" ins Kino.

"The Raid 2" ist Unterwelt-Saga nach Art der großen Mafia-Epen

Iko Uwais kämpft als Rama in »The Raid 2«.

Jede Menge Gewalt Vorwand für jede Menge eruptiver Gewalt. Es beginnt mit einer Massenprügelei im Knast, wo Undercover-Polizist Rama (Iko Uwais) einsitzt. Eine sportive Handkamera umkreist die Duellanten, ist immer auf Schlaghöhe in flüssigen Plansequenzen, die nicht der Arbeit des Cutters bedürfen, um dynamisch zu wirken. Live-Action, die perfekt einstudiert ist und die Magengrube trifft, ganz so wie die kalkuliert bestialischen Momente. Ein einsamer Zausel kämpft gegen ein Überfallkommando - eine Szenerie, in der die Tricks eines Jackie Chan mit den Finessen des Teehaus-Gemetzels aus "Kill Bill" verschmelzen  Evans und seine Choreografen wissen, wie man Adrenalin pumpt.Amazone mit Hammer Sie lassen eine Amazone mit zwei Hämmern auftreten, und immer wieder den Polizisten Rama, der im Sold eines Paten steht und in Porno-Klitschen Geld eintreibt. Selbst in der Hollywood-Domäne "Motor-Stunt" kann der Film den Amerikanern Paroli bieten.

Gut, die Story vom Kronprinzen, der einen Bandenkrieg anzettelt, um den Vater zu beerben, ist leicht ausrechenbar. Doch als Tour de Force rüder Action ist der Film imponierend rasant und stilsicher, bis hinein in sein expressives Sounddesign. Teil drei ist in Vorbereitung, und Hollywood grübelt sicher über Angeboten, die Gareth Evans nicht ablehnen kann.

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