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Theater-LKW fährt jetzt auch durch Dortmund

Truck Tracks Ruhr

Es ist keine Tour im Namen des City-Marketings, sondern eine Rundfahrt, bei der man an Iggy Pops "The Passenger" und die "abgerissenen Seiten der Stadt" denkt. Die "Truck Tracks Ruhr" rollen ab heute durch Dortmund. Sie führen uns an Orte, wo Künstler in Wort und Ton über Ausblick und Augenblick meditieren.

DORTMUND

, 05.10.2016
Theater-LKW fährt jetzt auch durch Dortmund

Auch das Dortmunder U ist eine Station auf der Reise mit dem Theater-LKW.

Wir sitzen im LKW mit Glaswand, erleben die Stadt wie eine Filmkulisse voller Statisten. Es ist ein Unterschied, ob man "nur so" durch Straßen fährt oder sie zu Elektromusik wie eine Installation wahrnimmt - die Kunstgruppe "Rimini Protokoll" macht’s möglich.

Rose im Asphalt

An der alten Feuerwache feiern Subbotnik die Kraft der Birke, die als "Rose im Asphalt" Terrain für die Natur zurückerobert, das der Mensch geräumt hat. Nahe Phoenix-West blicken wir in eine Halle, deren Tristesse Herberth/Mohren eine Festrede entgegensetzen: Was wäre, wenn jemand hier ein Kulturinstitut gründete: "Dieser Raum ist ihr Raum!"

Weiter geht die Fahrt zu einer Tankstelle. Wie in einer Hypnose-Sitzung tauchen wir in die Erdgeschichte ein. Wir tanken Einzeller aus grauer Vorzeit. Richard Ortmann hat für den Blick am Hafen ein Hörspiel kreiert: Möwen, Plätschern, das Ächzen von Stahl.

Silhouette der Stadt

Von einer Brücke sehen wir die Silhouette der Stadt, mit U-Turm und Kirche. "Hallo, ich bin in dem Haus links. Nicht weiterfahren!" Doch: Wo der Kiosk des ermordeten Mehmet Kubasik war, denken Jean Peters und Joel Vogel über die Informationspolitik zu Dortmunds Nazi-Szene nach.

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Jalousien zu, weiter zum Fußball-Museum, wo Jens Heitjohann eine Begegnung mit Passanten arrangiert hat. Amüsant, wie sie reagieren, was sie ins Mikro sprechen. Eine Stadterkundung ohne rosa Brille, durch die Augen von Künstlern - erfrischend anders.

, bis 29.10., Restkarten: Tel. (0221) 280211.