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Spielplan 2014/15

Theater Oberhausen fragt "Was nutzt das?"

OBERHAUSEN "Was nutzt das?", lautet das Motto für die Spielzeit 2014/15 am Theater Oberhausen. Hausherr Peter Carp will damit allerdings keine Kosten-Nutzen-Rechnung für sein Haus aufstellen; über Zahlen schweigt er sich gern aus. Sein vielfältiger Spielplan soll den Besuchern vielmehr zeigen, dass Theater "das eigene Leben spannender leben lässt". Geplant sind stolze zehn Premieren im großen, sechs im kleinen Haus, dem Malersaal.

Theater Oberhausen fragt "Was nutzt das?"

Peter Carp ist Intendant vom Theater Oberhausen.

Möglich wird dies durch vier Koproduktionen mit anderen Bühnen: Gleich für die Eröffnungspremiere "Anarchie in Ruhrstadt" nach dem Science-Fiction-Roman von Jörg Albrecht (12.9.) im Rahmen der Theatertour "54. Stadt" tut man sich mit dem Ringlokschuppen Ruhr in Mülheim zusammen. Mit dem Théatre National du Luxembourg wird Elfriede Jelineks neuester Theatertext "Die Schutzbefohlenen" über politische Flüchtlinge auf die Bühne gebracht (Regie: Carp, 27.3.15).

Zu Gast bei den Ruhrfestspielen

"Animal Farm" und "Räuber Hotzenplotz" (März 2015) sind Koproduktionen mit Showcase Beat Le Mot, Theater an der Parkaue Berlin und dem Forum Freies Theater Düsseldorf. Und dann ist Peter Carp mit dem Oberhausener Theater im nächsten Jahr erstmals bei den Ruhrfestspielen zu Gast. Das noch nicht genannte Stück wird erst in der Saison 2015/16 in Oberhausen zu sehen sein.

"So viel Zeit" von Frank Goosen

Neben Klassikern wie Kleists "Käthchen von Heilbronn" (7.11.), Shakespeares "Hamlet" (27.2.) und Michael Frayns Erfolgskomödie "Der nackte Wahnsinn" (8.5.) kommen gleich mehrere Prosatexte szenisch heraus: Frank Goosens Roman "So viel Zeit" (Regie: Carp, 27.9.), Kafkas Erzählung "Die Verwandlung" (24.10.), Emily Brontes düster-leidenschaftlicher Roman-Klassiker "Sturmhöhe" (16.1.) sowie "Eine kurze Geschichte der Welt" nach dem gleichnamigen Pop-up-Comic von Neil Layton (26.4.).

Weihnachtsstück ist "In einem tiefen, dunklen Wald..." von "Sams"-Erfinder Paul Maar (ab 22.11.).

Mitmach-Krimi

Der zwischen Berlin und New York lebende Performance-Künstler Uwe Mengel präsentiert sein Mitmachstück "Mord im Alltag" als Außenprojekt (Mai 2015); und die "geheimagentur" kehrt mit der als Lecture-Musical deklarierten Arbeit "Sweat Shop" ein weiteres Mal nach Oberhausen zurück.

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