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Simon Beckett

Totenfang

Sechs Jahre hat Simon Beckett die Fans auf einen neuen Hunter-Krimi warten lassen. Jetzt hat sich der forensische Anthropologe von seinen Wunden im vierten Fall ("Verwesung") erholt und steckt mitten drin in einem für ihn lebensbedrohlichen neuen Fall.

Totenfang

"Totenfang" heißt dieser Thriller des Meisters der Hochspannung, der am Freitag erschienen ist. Und in der Tat werden die Leichen aus dem Wasser, aus dem Backwater in England, gefischt.

Sechs Tote gibt es am Schluss des spannenden Thrillers, und eigentlich hofft die Polizei schon bei der ersten Wasserleiche, den verschwundenen Sohn aus gutem Hause an Land gezogen zu haben. Der Vater identifiziert die Leiche auch, aber Hunters Ergebnisse gehen in eine andere Richtung.

Schüsse auf der Seefestung

Zunächst unfreiwillig mietet sich der Anthropologe nach einer Autopanne im Bootshaus der ebenfalls vor ein paar Monaten verschwundenen Emma ein. Später gefällt ihm die Nähe zu Rachel, Emmas Schwester. Merkwürdige Dinge passieren in der verlassenen Gegend, Hunter trifft auf sonderbare Gestalten und Familiengeheimnisse.

Die erste Hälfte des Krimis ist ein Lehrbuch für Gerichtsmediziner. Detailliert lässt Beckett Hunter die Verwesungszustände von Leichen, die länger im Wasser gelegen haben, beschreiben; spannend bleibt das Buch trotzdem, weil jeder in dem geheimnisvollen Dorf ein potenzieller Mörder sein könnte. Die Auflösung ist dennoch überraschend.

Showdown

Es wäre kein echter Hunter, wenn sich der Anthropologe und sein Polizei-Kollege Lundy nicht in Lebensgefahr begeben würden. Auf einer Seefestung spielt der Showdown, den Beckett-Leser in jedem Krimi erwarten; dort gibt es drei weitere Leichen. Und am Schluss auch in Liebesdingen ein Happy-End für den verwitweten Anthropologen. Der hat wieder mal knapp überlebt.

Ende der dritten Oktober-Woche erscheinen noch zwei neue Hunter-Kurzkrimis.

Simon Beckett: Totenfang, 560 S., Wunderlich, 22,95 Euro, ISBN 978-3-8052-5001-6.

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