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Nachruf

Trauer um Jazzmusiker Wolf Escher

DORTMUND Völlig unerwartet ist Ende Februar Wolf Escher, eines der vier Gründungsmitglieder des Jugend-Jazz-Orchesters (JJO) NRW, mit 72 Jahren gestorben.

Trauer um Jazzmusiker Wolf Escher

Mit Rainer Glen Buschmann, Meinhard Puhl und Wolfgang Breuer hat er das Landesensemble 1975 gegründet und gehörte 32 Jahre zum künstlerischen Leitungsteam der Bigband. Vor allem mit den vielen Reisen auf alle Kontinente, auf denen Escher das JJO begleitete, machte er das Jazzorchester zum Kulturbotschafter für NRW, der Jazz besonders auch in die Länder brachte, in denen diese Musik noch nicht so bekannt war.

Trompete war Lieblingsinstrument

Wolf Escher lernte Geige, Cello und Trompete. Das Blasinstrument blieb sein Favorit, das er als 16-Jähriger auch in einer Dixieland-Band spielte. Nach dem Studium am Dortmunder Konservatorium spielte er im Peter-Heidemann Quintett und gehörte beim Kölner Jazzfestival 1967 zur Bigband von Ingfried Hoffmann. Er leitete unter anderem das Wolf-Escher-Quintett, die Farmerland Big Band und das Farmerland Tentett und gründete 1972 die Fusionband „Time in Space“.

Außerdem komponierte und arrangierte Escher, organisierte bis 2007 auch den NRW-Landeswettbewerb „Jugend jazzt“, war langjähriger stellvertretender Leiter der Dortmunder Musikschule und gestaltete über viele Jahre das Programm des Jazzclubs domicil in Dortmund. In der Jazzszene wird Wolf Escher fehlen.

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