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Uraufführung im Schauspielhaus: "experiment. prisoner 819 did a bad thing"

DORTMUND Die Zuschauer werden über einen Hinterhof gelotst und gelangen in einen mit Neonlicht kalt beschienenen Raum. Es ist die Bühne des Schauspielhauses, aber ohne Zuschauerraum. Eine glaubhaft triste Kulisse für das Gefängnis in Hermann Schmidt-Rahmers "experiment. prisoner 819 did a bad thing", das am Sonntagabend Uraufführung hatte.

von Von Andreas Schröter

, 09.11.2008
Uraufführung im Schauspielhaus: "experiment. prisoner 819 did a bad thing"

Einer der Gefangenen verweigert die Nahrungsaufnahme.

Zu Beginn ziehen sich alle sieben Akteure komplett aus. Sie werden ihrer Identität beraubt und sind künftig nur noch Teil einer Gruppe - zuerst der Gefangenen-, dann der Wärtergruppe. Das Stück basiert auf dem "Stanford-Prisoner-Experiment" von 1971, bei dem Studenten willkürlich in Gefangene und Wärter unterteilt wurden. Man wollte sehen, wie sich die beiden Gruppen verhielten. Das Experiment musste nach wenigen Tagen abgebrochen werden, weil die Wärter begonnen hatten, die Gefangenen zu foltern.Ein Regie-Kniff, der aufgeht

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