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Verpfuschte Weihnacht

Kling, Glöckchen, kling! Jan (Heino Ferch) freut sich auf gemütliche Weihnachten. Mit seiner Sarah (Martina Gedeck) und den Kindern.

Verpfuschte Weihnacht

Heino Ferch ist als Jan sprachlos, als auch noch der Weihnachtsmann vor der Tür liegt.

Dann kommt alles anders. Überfallartig trudeln Sarahs Ex-Männer ein, die leiblichen Väter ihrer Kinder. Samt Frauen und Freundinnen.

Vanessa Jopps "Meine schöne Bescherung", Remake einer schwedischen Komödie, erzählt von einer verpfuschten Weihnacht. Süffisante Stichelei in der Patchwork-Familie. Gerangel unter den Herren, Zickenkrieg bei den Damen. Hausvater Jan macht gute Miene zum bösen Spiel. Lässt sich veräppeln und schluckt die Wut herunter. Konversationsversuche scheitern: "Wie geht's deinem Vater?" "Der ist doch tot." Auf Sarahs Wunsch weiht Jan mit ihren abgelegten Liebhabern sogar die Sauna ein. Wo er sich verplappert. Nein, eigene Kinder werde er nicht haben. Weil er beim Chirurgen war.

Überraschung

Die Tafel ist eröffnet, die Gans steht auf dem Tisch, da verkündet Sarah eine Überraschung. Sie ist schwanger! Jan entgleisen die Gesichtszüge. Ein Kuckuckskind. Doch wer ist der Papa? Der Gehörnte kommt in Rage, er verdächtigt einen von Sarahs Ex-Männern.

Schöne Bescherung. Während die Gesellschaft ihre schmutzige Wäsche wäscht, kommen immer neue Pikanterien ans Licht. Ein Miet-Weihnachtsmann schneit herein. Jan randaliert, eine Saalschlacht bahnt sich an.

Situationskomik

Die Musik pendelt zwischen Adventsseligkeit und burleskem Geheinzel. Situationskomik frühstückt Pointen ab, die das Drehbuch auf dem Präsentierteller serviert. Harmlos nettes Giggelfutter. Schauspieler wie Gedeck, Ferch, Meret Becker und Jasmin Tabatabai bremsen den Vollklamauk noch etwas ab. Trotzdem bloß durchschnittliche Fernsehkost.

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