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Ab April

„Virtual Reality ist jetzt reif für die Straße“

In Gelsenkirchen gibt es ein virtuelles Festival. Eine Chance für Entwickler.

„Virtual Reality ist jetzt reif für die Straße“

Während der Pressekonferenz lief eine 360-Grad-Kamera mit. Foto: Foto: Veranstalter

Von Frederike Schneider

Gelsenkirchen. Vom 19. bis 22. April verwandeln sich die Bochumer Straße und die Bergmannstraße in Gelsenkirchen-Ückendorf in ein Straßen-Festival. Es ist aber kein Festival wie jedes andere: Keine Band steht im Mittelpunkt, sondern die Virtual-Reality-Technik.

Virtual-Reality (kurz: VR) steht für virtuelle Realität. Sie zeigt eine computergenerierte Wirklichkeit, die der Nutzer beispielsweise mit einer VR-Brille erleben kann. Dafür setzt er sie einfach auf und taucht in andere Welten ein. Um es sich besser vorstellen zu können: Mit VR können Unterwasserwelten und historische Orte wie Auschwitz sichtbar werden.

Die Besucher des Festivals bleiben aber im Ruhrgebiet und schauen sich eine alte Gaststätte an der Bergmannstraße 5 an. Mit der VR-Brille sieht der Gast, wie das alte Haus renoviert aussehen könnte. Am Stand des Zoos wird gespielt: Interessierte fahren mit einem Ranger durch einen virtuellen Regelwald und suchen entflohene Tiere.

Außerdem gibt es kostenlose Fachvorträge und Workshops, Gaming- und Erlebnisstationen, an denen jeder selbst aktiv werden darf. Wem das nicht schmeckt, kann sich auf Partys amüsieren oder an Streetfood-Ständen schlemmen.

Der Verein „Insane Urban Cowboys“ um den Künstler Roman Pilgrim hat das Festival „Places“ organisiert. Ziel ist, dass Profis, aber auch Neulinge zusammen kommen und VR für alle erlebbar wird. „Wir haben 18 Spielorte, 25 Programmpartner und mehr als 30 VR-Stationen in Ückendorf“, sagt Roman Pilgrim. Zu den Programmpartnern zählen Huawei, die Innogy-Stiftung und das Deutsche Institut für VR aus Dortmund.

24-Stunden-Hackerthon

„VR ist jetzt reif für die Straße“, sagt Markus Rall, Unternehmer und Vorstandsvorsitzender des Deutschen Instituts für VR. Rall entscheidet mit anderen Fachleuten, wer den Hackerthon-Preis bekommen wird. Hackerthon? Ein 24-Stunden-Marathon für Entwickler, Programmierer und Kreative.

„Die Hackerthon-Teilnehmer bekommen von der Innogy-Stiftung Aufgaben gestellt, bei denen die VR die Lösung ist“, erklärt Rall. Wer die Jury überzeugt, gewinnt ein „kleines Preisgeld“ und kann auf eine Zusammenarbeit mit der Innogy Stiftung hoffen.

www.places-festival.de

Mehr Informationen, den Zeitplan des Festivals und die Anmeldung für den Hackerthon gibt es hier.

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