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Ausstellung in Köln

Was von Harry Potter übrig blieb

Köln Die Filme sind abgedreht, in der Drittverwertung lässt Harry Potter weiter die Kassen klingeln. Wo Fans sind, findet sich ein Angebot. Für einen Freizeit-Park hat es nicht gereicht, doch am Freitag (3. Oktober) öffnet die Themenschau "Harry Potter - The Exhibition" im Kölner "Odysseum" ihre Pforten.

Was von Harry Potter übrig blieb

Harry ganz nah: Harry Potters Schlafzimmer im Abenteuermuseum Odysseum in Köln

Dann kann die "Potter-Mania" in Deutschland einen zweiten Frühling erleben, wenn das Kalkül der Ausstellungsmacher aufgeht. Die Schau (vorher in New York, Toronto, Singapur, Tokio, Schweden zu sehen) bietet Kostüme, die von Daniel Radcliffe, Emma Watson und Co. wirklich getragen wurden, Requisiten, die sie in Händen hielten.Hunderte von Exponaten

Die Zahl der Exponate geht in die hunderte. Harrys und Rons Schuluniform: Jawohl, das hat Wiedererkennungswert, auch ohne die Monitore, auf denen Filmbilder laufen. Ein Augenschmaus ist das Ensemble bunter Quidditch-Umhänge. Wie die "Hall Of Fame" einer realen Sportart: "Weißt Du noch, die Bulgaren gegen die Iren?"

Kostüme gibt es viele zu sehen. Die Charakter-Klamotten der Hogwarts-Dozenten. Viktorianisches, das Sirius Black trug. Ein Pulli von Neville Longbottom alias Matthew Lewis (Foto), der für die Schau extra nach Köln gereist ist.Kunstvolle Kostüme

Wer seinen Kindern neben oberflächlichem Potter-Dusel etwas mitgeben will, der mache ihnen klar, wie viel Schneiderkunst in diesen Kostümen steckt, die im Film nur Sekunden zu sehen sind. Solche Devotionalien sollten bei Potter-Fans hoch im Kurs stehen. Harrys Alltags-Kluft, Jeans und Windjacke, verströmt absolut null Zauber.  

Harry Potter im Museum

Harry Potters Brille ist natürlich eines der wichtigsten Ausstellungsstücke. Hauptdarsteller Daniel Radcliffe hat sie wirklich getragen.
Die Zauberwelt präsentiert sich in geheimnisvollem Dunkel.
Auch das Schlafzimmer im Zauberinternat Hogwarts ist nach Köln transportiert worden.
Der Schlafsaal ist wirklich imposant.
Das ist ein Originalkostüm des Internatsdirektors Dumbledore.
Die Schau ist interaktiv, Kinder können einiges anfassen und ausprobieren. Zum Beispiel quieken die Alraunen.
Auch Quidditch können die Harry-Potter-Fans ausprobieren - leider ohne fliegende Besen.
Dafür gibt es die Besen in einer Vitrine.
Und hier noch mehr Utensilien der jungen Zauberer.
Die Original-Kostüme sind wirklich sehr prächtig, dazwischen steht der Hauself Dobby.
Diese Vitrine erinnert an Professor Lockhart.
Auch eine Kostbarkeit: Harrys Originalkostüm.
Robin Stapley hat die Ausstellung als Kreativdirektor gestaltet.
Matthew Lewis hatte den Neville gespielt, jetzt kam er (deutlich schlanker als im Film)  zur Ausstellungseröffnung nach Köln.
Lewis vor einem Filmplakat.
Diese unheimlichen Masken sind kunstvoll verziert.
Alle Requisiten wurden wirklich verwendet.
Die Fans bestaunten auch den prächtigen Phönix.
Ein Plakat zeigt den Zauberer als Staatsfeind Nummer Eins.
Manchmal kommt die Schau auch etwas gruselig daher.
Und auch diesem Ungeheuer begegnete Harry Potter.
Der Engel des Todes.
Der Hippogreif Seidenschnabel wirkt sehr beeindruckend.

Vitrinen voller Zauberstäbe, Zauberbücher, Zauberbesen. Schmuck, Pokale, Dolch und Horkrux. Wer mag, kann raten, aus welchem Film. Die anderen lesen es ab oder vertrauen auf die Kopfhörer.Stolze Preise

"Interaktiv" will die Schau auch sein: Zerrt man an der Alraune, beginnt sie zu quieken. Neun Kulissen wurden um die Exponate gebaut. Geisterbahn-Atmo im verbotenen Wald und bei den dunklen Künsten: schaurige Todesser, Todesengel mit Sense, der Kopf eines Drachens, der Hippogreif, die Riesenspinne. Etwas Grusel, viel museale Potter-Seligkeit. Zu stolzen Preisen, die im Merchandising-Bereich auch für Shirts und Schnickschnack fällig werden.

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