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Monica Isakstuen: „Elternteile“

Buchkritik

Von einer Mutter, die sich scheiden lässt, als ihre Tochter drei Jahre alt ist, erzählt die norwegische Autorin Monica Isakstuen in dem in ihrer Heimat ausgezeichneten Roman „Elternteile“.

von Britta Helmbold

04.05.2018
Monica Isakstuen: „Elternteile“

Einfühlsam, aber nicht sentimental lässt die Schriftstellerin die Mama als Ich-Erzählerin zu Wort kommen, von ihren Nöten berichten.

Die kleine Familie zerbricht. Die Eltern teilen sich die Erziehung von Anna.

Hoffentlich nimmt das Kind keinen Schaden

Für jeweils eine Woche ist das Kind bei einem Elternteil. Mutter Karen versucht, den Erwartungen der Gesellschaft gerecht zu werden. Hofft, dass das Kind keinen Schaden nimmt.

Und sie muss sich mit den Vorwürfen ihrer Mutter auseinandersetzen. Lesenswert, weil originell geschrieben.

Monica Isakstuen: Elternteile, 224 S., Eichborn, 22 Euro, ISBN 978-3-8479-0643-8.