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So sieht das verhüllte Schloss Strünkede aus

Ausstellungen „Kunst & Kohle“

Das spektakulärste Projekt der 17 „Kunst und Kohle“-Ausstellungen in den Ruhr-Kunst-Museen ist die Verhüllung des barocken Wasserschlosses Strünkede in Herne. Und dieses Kunstwerk ist auch bei freiem Eintritt, beim Spaziergang durch den Park, zu besichtigen. Wie das Schloss aussieht, zeigt die Fotostrecke.

Herne

, 07.05.2018
So sieht das verhüllte Schloss Strünkede aus

Die Installation „Coal Market“ am Schloss Strünkede in Herne ist Pflichtprogramm für die Freunde moderner Kunst. Eine ganz ähnliche Arbeit war ein großer Hit der documenta in Kassel. Foto: Schaper

Der ghanaische Künstler Ibrahim Mahama hat drei Seiten des Schlosses mit 2000 Quadratmetern Stoff aus Jutesäcken verhängt. Die Säcke wurden in Asien gefertigt und in Afrika zum Transport von Kohle verwendet.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Coal Market Bildergalerie

07.05.2018
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Vor der Zeche "Schlägel und Eisen" in Herten sind die Jutesäcke für die Verhüllung des Wasserschlosses Strünkede in Herne zusammengenäht worden. Foto: Ullrich
Oliver Doetzer-Berweger, Direktor des Emschertal-Museums in Herne und Kurator der Verhüllungsaktion und Francis Djiwornu, Assistent des Künstlers Ibrahim Mahama aus Ghana waren zu Beginn der Verhüllung zufrieden mit den Arbeiten. Foto: Kühlem
Ende April wurde mit einem Hubwagen die Löschanlage für den Brandschutz am Schloss installiert. Foto: Kühlem
Im Innenhof des Schlosses Strünkede in Herne haben die 50 Näherinnen und Näher letzte Hand angelegt. Foto: Ullrich
So sah das Wasserschloss Strünkede vergangene Woche zu Beginn der Verhüllung aus. Foto: dpa
Höhenkletterer bringen die Jutesäcke auf dem Dach von Schloss Strünkede an. Foto: dpa
Die Fassade des Schlosses war bei der Projektvorstellung Anfang Mai nur zum Teil verhängt. Foto: Gass
Die Fassade des Schlosses war bei der Projektvorstellung Anfang Mai nur zum Teil verhängt. Foto: Gass
Die Verhüllung des Schlosses hat sich wegen des Wassergrabens schwierig gestaltet. Höhenkletterer mussten die Jutesäcke vom Dach herunterlassen. Foto: Gass
Ihn bringt nichts aus der Ruhe: Raimund Apel und sein bis zu sechsköpfiges Team verhüllen Schloss Strünkede. Foto: Jäger
Zwei Höhenkletterer arbeiten sichtlich angstfrei auf dem 15 Meter hohen Dachfirst oder hängen an der Fassade. Gesichert sind sie an den Schornsteinen. Foto: Jäger
Höhenkletterer verdecken das Wasserschloss Strünkede mit gebrauchten Jutesäcke, gestaltet von dem Künstler Ibrahim Mahama. Foto: dpa
Das Medieninteresse war groß am vergangenen Mittwoch (2. 5.) bei der Projektvorstellung "Kunst & Kohle" auf Schloss Strünkede. Das größte Kunstwerk war jedoch noch nicht fertig. Foto: Jäger
Francis Djiwornu ist der Assistent von Künstler Ibrahim Mahama. Foto: Jäger
Die Jute-Verkleidung setzt sich aus 80 bis 100 Quadratmeter großen Stücke aus Tausenden von Kohlesäcken zusammen. Foto: dpa
Gebrauchte Jutesäcke verdecken das Wasserschloss Strünkede gestaltet von dem Künstler Ibrahim Mahama. Foto: dpa
Die Arbeiten der Höhenkletterer dauerten bis Samstag (5.5.) an. Foto: Schaper
Das Dach von Schloss Strünkede ist gänzlich in Jutesäcke gehüllt. Foto: Schaper
Das verhüllte Schloss können Besucher auch sehen, ohne Eintritt zu zahlen. Foto: Schaper
Die vordere Fassade von Schloss Strünkede ist seit Samstag (5.5.) mit den zusammengenähten Jutesäcken verhüllt. Foto: Schaper
Die vordere Fassade von Schloss Strünkede ist seit Samstag (5.5.) mit den zusammengenähten Jutesäcken verhüllt. Foto: Schaper
Im Innern des Schlosses ist die Arbeit der Näherinnen und der Höhenkletterer mit Drohnenfotos und Videos dokumentiert. Foto: Schaper
Im Innern des Schlosses ist die Arbeit der Näherinnen und der Höhenkletterer mit Drohnenfotos und Videos dokumentiert. Foto: Schaper
Das verhüllte Schloss ist Ankerpunkt der 17 Ausstellungen "Kunst & Kohle". Foto: Schaper
Das verhüllte Schloss ist Ankerpunkt der 17 Ausstellungen "Kunst & Kohle". Foto: Schaper

Für Mahama ist die Arbeit „Coal Market“ („Kohle-Markt“), über die in Herne von Spaziergängern schon viel diskutiert wird, ein Zeichen für Welthandel und Konsum. Und die geschundenen Stoffe sollen an die harte Knochenarbeit der Bergleute in den Steinkohlezechen des Reviers erinnern.

Gesehen haben sollte man das verhüllte Schloss, und im Rittersaal hat der Künstler die Arbeit der Näherinnen und der Industriekletterer mit Drohnenfotos und Videos dokumentiert. Das kostet dann Eintritt. Aber wer ein Kombiticket für alle Museen hat, kann bis September jedes Museum so oft besuchen, wie er möchte.

  • Das Kombiticket zum mehrmaligen Besuch aller Ausstellungen bis 16. September kostet 25 Euro, ermäßigt 15 Euro. Erhältlich ist es in den teilnehmenden Museen.
  • Der allgemeine Katalog kostet 15 Euro. Bis Juli erscheinen in allen Museen eigene Kataloge. Beim Kauf eines dieser Kataloge kostet der allgemeine Katalog nur 5 Euro. Der Schuber mit allen Katalogen erscheint im Juli und kostet 100 Euro.
  • Es gibt kostenlose Bustouren, ein Booklet in den Museen und im Internet sowie ein Rahmenprogramm.