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Weihnachtsmärchen: Freiheit für die Kinder doofer Eltern

Theater Oberhausen

Prinzessinnen bleiben brav Zuhause und warten geduldig auf den ihnen zugedachten Prinzen. Nicht so in Paul Maars Kinderbuch "In einem tiefen, dunklen Wald". Regisseur Martin Kindervater brachte das etwas andere Weihnachtsmärchen des Sams-Erfinders am Theater Oberhausen auf die Bühne. Und seine 90-minütige Einrichtung ist durchweg so fantasievoll-witzig wie die Vorlage.

OBERHAUSEN

, 24.11.2014
Weihnachtsmärchen: Freiheit für die Kinder doofer Eltern

Der Küchenjunge wird vom Hofkoch beim Wurstklau erwischt.

Könige und Königinnen, Prinzen und Prinzessinnen tummeln sich bei Kindervater auf einem Abenteuerspielplatz (Bühne: Anne Manss), die lustigen Kostüme von Anna Ignatieva spielen mit historischen Versatzstücken. Lukas Rauchstein bereichert die Handlung mit jazzigen Songs.

Besonders den Prinzessinnen aus der Seele gesprochen scheint das ohrwurmtaugliche Lied „Freiheit für die Kinder doofer Eltern“. Denn zum Entsetzen ihrer Erzeuger nimmt die vorwitzig-verwöhnte Henriette-Rosalinde-Audora (Claudia Fritzsche) die Wahl ihres Prinzen selbst in die Hand. Mit Sack und Pack lässt sie sich in den Wald fahren, um sich dort von einem (ungefährlichen) Ungeheuer entführen zu lassen, von dem sie dann ein mutiger Prinz befreien soll.

Noch couragierter aber ist Prinzessin Simplinella, die den Kampf mit der Bestie aufnimmt, nachdem ihre Brüder kläglich daran gescheitert sind. Luise Kinner, derzeit noch Folkwang-Studentin in Bochum, macht Prinzessin Simplinella zur Sympathieträgerin der Inszenierung, auch im Verein mit Konstantin Buchholz als Küchenjunge Lützel. Für die witzigsten Momente sorgen Elisabeth Kopp und Martin Müller-Reisinger als Eltern.

Termine: 30.11., 7./ 14. /20. / 21. / 26. 12.; Karten: Tel. (0208) 857 81 84.

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