Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Sten Nadolny

Weitlings Sommerfrische

Sten Nadolny hat einiges mit seinem Hauptprotagonist Weitling gemein, wie dieser wurde er 1942 geborenen und lebt in Berlin sowie am Chiemsee. Auf diesem Gewässer verunglückt mit seinem Boot nun der alte Herr seines Romans "Weitlings Sommerfrische" und wird in die eigene Vergangenheit katapultiert - eine recht spezielle Art der Sommerfrische.

Weitlings Sommerfrische

Zunächst lernt der Leser einen selbstgefälligen Richter außer Dienst kennen, der dann sich selbst als 16-Jährigen beobachtet. So ist Weitling in seine eigene Jugend eingesperrt, kann aber nicht in die Handlung eingreifen. So recht gefällt im der Jugendliche nicht, doch nach und nach versöhnt er sich mit seinem einstigen Ich und seinen Eltern. Auch grübelt er darüber, wie er wurde, was er glaubt zu sein, und ob er, seine Gattin Astrid je wiedersieht. Nadolny lässt ihn wieder in der Gegenwart auftauchen und auch auf Astrid treffen, doch nun findet er sich mit einer neuen Biografie wieder. - Nett konstruierte Geschichte mit einigen Längen.

Sten Nadolny: Weitlings Sommerfrische, Piper, 16,99 Euro, ISBN 978-3-492-05450-8.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Helge Schneider mit „Ene Mene Mopel“ in Dortmund

Helge, seine Oma aus Duisburg und Steppschuhe im Flügel

Dortmund Ein Taktstock und Steppschuhe liegen im Flügel und Louis Armstrongs Nebelmaschine steht darunter. Helge Schneiders verrückt-grandioser Abend im Konzerthaus Dortmund.mehr...

Filmfestival in Berlin

Berlinale-Film zeigt Hochstapler unter sich

Berlin Mit einem bezaubernden Supermarkt-Märchen aus der ostdeutschen Provinz geht der Wettbewerb der Berlinale zu Ende. Am Schluss gab es ein paar Humor-Höhepunkte. Aber wer bekommt den Bären?mehr...

„Romeo und Julia“ in Gelsenkirchen

Familienfehde gibt der Liebe keine Chance

Gelsenkirchen Bridget Breiner hat „Romeo und Julia“ in Gelsenkirchen toll choreografiert. Weiße Tücher ziehen sich wie ein roter Faden durch das Stück.mehr...

„Tanz der Vampire“ in Köln

Blutsauger verführt mit Pomp und Pathos

Köln Das Musical „Tanz der Vampire“ stellt im Musical Dome Köln die lustvolle Seite der Beißerei heraus. Die Ausstattung und die Tanzszenen sind wunderbar, aber die Musik ist manchmal einfach zu bombastisch.mehr...

Buchkritik

Alice Feeney: „Manchmal lüge ich“

Es ist eine schreckliche Situation für Amber Reynolds in Alice Feeneys spannendem Psychothriller „Manchmal lüge ich“. Die Radiomoderatorin liegt im Koma, hatte einen Unfall, an den sie sich nicht wirklich erinnern kann. mehr...