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Wiener schufen außergewöhnliche Aura

DORTMUND Dass die Wiener Philharmoniker und Georges Prêtre ihr Konzert mit Bizets und Mahlers ersten Sinfonien, das vor einer Woche im Wiener Musikvereinssaal so umjubelt wurde, im Dortmunder Konzerthaus noch steigern könnten, hätte man sich vor diesem Samstagabend, der die Aura des Außergewöhnlichen hatte, kaum vorstellen können.

von Von Julia Gaß

, 18.11.2007
Wiener schufen außergewöhnliche Aura

Die Wiener Philharmoniker mit Dirigent Georges Prêtre im Konzerthaus Dortmund. Pollkläsener

Mahlers 1. Sinfonie gab der Taktstock-Magier mit dem riesigen Charisma in Dortmund eine noch ausgefeiltere, feinfühligere Klangregie. Aus dem Nichts zauberte Prêtre mit den Fingerspitzen die flirrenden Streicherflageoletts des Beginns in den Raum. So zart, so visionär, wie eine Geburt der Musik, klang das, was Ligeti als "Assoziation eines leeren Raums" bezeichnet hat. Vogelstimmen, Ländler- und Walzeranklänge, die grotesken Collagen von Trauermarsch und Wienerlied - all das charakterisierte Prêtre scharf und bündelte es in einem titanhaften Finale, das vor Energie überquoll.

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