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Buchkritik

Zepp Oberpichler: „Chuck Berry over Bissingheim“

Die wahre Geschichte des Rock and Roll. Endlich wird sie erzählt.

Zepp Oberpichler: „Chuck Berry over Bissingheim“

Im Roman „Chuck Berry over Bissingheim“ erzählt Zepp Oberpichler die wahre Geschichte des Rock and Roll. Denn der Urvater dieser beliebten Musikrichtung ist nicht etwa ein Chuck Berry aus Amerika, sondern Oppa Wallusch aus Bissingheim, einem unscheinbaren Stadtteil von Duisburg. Und dennoch, believe it or not, hier wurde der Rock and Roll erfunden.

Oppa Wallusch arbeitete nach dem letzten großen Krieg bei der Bahn und war dementsprechend viel unterwegs. Als Gitarrist mit dem Langen Horst am Besenbass und dem Dicken Hennes an der Quetschkommode.

Castrop-Rauxel, Dortmund und Haltern werden sich erinnern; Lünen und Stadtlohn hat die Kombo Wallusch damals bekanntlich im Sturm erobert. „Freitags und samstags hast du da keinen Schuh an die Erde gekriegt.“

Der Oppa war bahndienstlich sogar in den USA. Und er traf sie alle, die ganz Großen: Paul Kuhn, Pete Townshend, Jerry Garcia... Mit Jim Marshall erfand er den Gitarrenverstärker, Woody Guthrie entdeckte durch ihn sein Lebensmotto.

Liedtexte von Oppa Wallusch werden heute noch an jeder Ecke gesummt: „Hören Sie mal, Frollein, verbinden Sie mich schnell, mit einem tollen Mädchen, die wohnt überm Hotel.“

Und die Sache mit Chuck Berry: zu schön, um hier erzählt zu werden. So tell me: Are You Ready to Rock and Roll with Oppa Wallusch?

Zepp Oberpichler: Chuck Berry over Bissingheim, 144 S., Henselowsky Boschmann, 9,90 Euro, ISBN 978-3-942094-72-6.

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