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"Zohan" ist lustig wie ein Pups-Kissen

Aus dieser Ablage kommt er so schnell nicht raus: Adam Sandler ist und bleibt ein Kasper banaler Gebrauchskomik für Kinder über und unter 15 Jahren. Lustig wie ein Pups-Kissen.

"Zohan" ist lustig wie ein Pups-Kissen

Adam Sandler spielt den saublöden Zohan. Prädikat: Ein Film, um schnell Geld zu machen.

Aus dieser Ablage kommt er so schnell nicht raus: Adam Sandler ist und bleibt ein Kasper banaler Gebrauchskomik für Kinder über und unter 15 Jahren. Lustig wie ein Pups-Kissen.

Der größte Jux an seinem neuen Machwerk "Leg Dich nicht mit Zohan an" ist nicht der Film selbst. Wirklich lachhaft ist die Beflissenheit, mit der manche Kritiker den Streifen auf "Tiefe" abklopfen. Offenbar reichen ein heftig jiddelnder Rambo-Supermann, dazu laue Hisbollah-Gags (auf Linie des Eminem-Videos mit Osama bin Laden) und schon wird gemunkelt, hier sei ein Kommentar zum Nahost-Konflikt verborgen.

Quatsch mit Soße. Gemeinplätze wie "Sind doch alle Menschen" und "Jeder will Frieden" bilden bloß den kleinsten gemeinsamen Nenner. Das klitzekleine Feigenblatt vor wüster Unterleibskomik und peinlichen Heavy-Macho-Witzen. Wer in diesem Wust schweinigelnder Brachialpointen nach humanistischen Rosinen stochert, hat Tomaten auf den Augen. "Zohan" (Regie: Dennis Dugan) will bloß eines, abkassieren. Und zwar mit allen Mitteln, am liebsten per Holzhammer.

Adam Sandler spielt einen "unkaputtbaren" Mossad-Agenten mit Superkraft. Die Jagd nach arabischen Terroristen hat er satt. Lieber fliegt er als blinder Passagier nach Amerika, um Frisör zu werden. Los geht die Klamaukmühle. Frisöre sind schwul, Terroristen doof. Juden feilschen, Araber auch. Sie zetern, sie keifen, aber weil Amerika das gelobte Land ist, schließen sie einen Burgfrieden. Mariah Carey singt die US-Hymne, Kevin James ("King Of Queens") und John McEnroe schauen auch vorbei. Kino für Doofe.

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