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Weltausstellung in Kassel

documenta (13) ist einfach nur zum Staunen

KASSEL Wie ist sie denn nun, die documenta (13)? Die größte und bedeutendste Kunstschau der Welt, die Bundespräsident Joachim Gauck heute eröffnen wird, liefert diesmal keine grelle Show ab. Kassel zeigt 100 Tage lang Kunst, die sich einmischt, die etwas zu sagen hat - und die, wie es sich gehört, auch Spaß und Spektakel macht.

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Kein Foto, sondern ein Teppich: Die Arbeit "Of what is, that it is; of what is not, that is not" von Goshka Macuga.

Foto dpa

Schön und gruselig: die Schattenspiel-Installation von Nalini Malani in der documenta-Halle (Nr. 108).

Mit dem Gedanken eines "Wahlrechtes für Hunde und Erdbeeren" hatte sich die documenta-Chefin Carolyn Christov-Bagarkiev im Vorfeld keinen Gefallen getan. Eine hessische Tageszeitung attestierte ihr am Donnerstag "wirres Geschwätz". Aber was die 54-Jährige in Kassel zeigt, hat Hand und Fuß - und entgegen ihren Äußerungen auch ein Konzept.  Der riesige Wandteppich der polnischen Künstlerin Goshka Macuga im Fridericianum ist dafür ein Beispiel: Sie hat Unesco-Mitarbeiter und solche des afghanischen Kulturministeriums vor die Ruine des Darul Aman Palast in Kabul montiert, davor erhebt sich hässlich eine Schlange - die ganze Tragik zerstörter Kulturschätze kulminiert in einem Werk.Ausführliche Beschilderung Politisch ist diese documenta. Und dazu gehört, dass sie sich verständlich macht. Noch nie wurde in Kassel so viel erklärt. Oft gibt´s eine ausführliche Beschilderung, und jedes Werk hat eine Nummer. Das Begleitbuch (24 Euro) erklärt dann kräftig weiter.  

Documenta 13

Zwei Laser leuchten auf diesem Foto von 2011 in den nächtlichen Kasseler Himmel. "Laserscape Kassel" heißt das Kunstwerk von Horst H. Baumann für die documenta 6 (1977). Der Laser leuchtet jeden Samstag von Einbruch der Dunkelheit bis nach Mitternacht und gehört mittlerweile zu den Wahrzeichen des nächtlichen Kassel.
"Laserscape Kassel" gehört mittlerweile zu den Wahrzeichen des nächtlichen Kassel und war die weltweit erste permanente Laser-Licht-Skulptur im öffentlichen Stadtraum.
Bereits 2011 gab es in Kassel Gutscheine für die documenta (13) -  die wohl weltweit bedeutendste Ausstellung für zeitgenössische Kunst.
Das Denkmal des Langrafen Friedrich II. scheint neben den Containern für eine Buchhandlung zur documenta auf dem Kasseler Friedrichsplatz zu schweben.
Die umstrittene Skulptur des deutschen Künstlers Stephan alkenhol steht in Kassel im Turm der katholischen Elisabethkirche. Sie hat im Vorfeld der docmenta für viel Wirbel gesorgt.
Mit Logo und den sogenannten "Notizbüchern" ist eine Fensterfront dekoriert, hinter denen sich ein Büro der documenta befindet.
Im Fenster des documenta-Archivs spiegelt sich der Schriftzug "documenta".
Carolyn Christov-Bakargiev, künstlerische Leiterin der documenta (13), kontrollierte am 24. Februar 2012 vor der Kunsthalle Fridericianum in Kassel auf einem Fototermin mit dem documenta-Team das Banner.
Carolyn Christov-Bakargiev, künstlerische Leiterin der documenta (13), lächelt im Februar auf einem Fototermin in Kassel.
Mit einem Web-Schriftzug und den sogenannten "Notizbüchern" ist am Mittwoch eine Fensterfront dekoriert, hinter denen sich ein Büro der documenta befindet.
Blick auf die Skulptur "Das Traumschiff Tante Olga" des deutschen Künstlers Anatol in Kassel. Die Arbeit entstand zur  documenta 6 im Jahr 1977.
Große Banner mit dem documenta-Logo kündigen im Januar 2012 zwischen den Säulen der Kunsthalle Fridericianum in Kassel die Weltkunstausstellung an.
Carolyn Christov-Bakargiev, künstlerische Leiterin der documenta, lächelt am 25. März in Kassel mit ihrer Malteserhündin Darsi auf dem Arm.
Ein Junge sitzt am 6. Juli 2004 in Kassel auf einer Mauer unter dem begehbaren Rahmenbau der Künstlergruppe Haus-Rucker-Co.
Mike Schöffel sitzt vor der Kunsthalle Fridericianum. Schöffel arbeitet als Haustechniker im Fridericianum. Sein Job ist es, die documenta-Kunst zu kühlen.
Die Großskulptur der thailändischen Künstler Apichatpong Weerasethakul und Chai Siri fliegt am Dienstag (05.06.2012) am Haken eines Hubschraubers über die Kasseler Orangerie. Sie wurde an ihren Bestimmungsort mitten im Auepark geflogen.
Eine Großskulptur steht im Kasseler Auepark. Die weiße, mehrere Meter hohe Skulptur, die mit dem Hubschrauber gebracht wurde, haben die Künstler Apichatpong Weerasethakul und Chai Siri aus Thailand entworfen.
Eine Tonskulptur des argentinischen documenta-Künstlers Adriàn Villar Rojas hebt sich am Kasseler Weinberg gegen einen grauen Himmel ab.
Die Großskulptur der thailändischen Künstler Apichatpong Weerasethakul und Chai Siri wird im Kasseler Auepark vom Hubschrauber abgesetzt.
Eine Tonskulptur des argentinischen documenta-Künstlers Adriàn Villar Rojas hebt sich am Kasseler Weinberg gegen einen grauen Himmel ab.
Ullrich Franke hält in Kassel documenta-Eintrittskarten in der Hand. Er ist der wohl "reichste" Mann der Weltkunstausstellung. Denn der Göttinger leitet die Abteilung Kasse.
Ein Malermeister betrachtet 2011 eine Sammlung von Kunstwerken diverser Künstler im Beuys-Museum Moyland in Bedburg Hagen.
Ein Mann entfernt am Dienstag im Kasseler Auepark das Transportseil vom Kopf der Großskulptur der thailändischen Künstler Apichatpong Weerasethakul und Chai.
Der Kopf der Großskulptur der thailändischen Künstler Apichatpong Weerasethakul und Chai Siri ist im Kasseler Auepark zu sehen.
Ein Mitarbeiter des argentinischen documenta-Künstlers Adriàn Villar Rojas feilt am Dienstag am Kasseler Weinberg an einer Tonskulptur.
Blick auf die Beine eines Mitarbeiters des argentinischen documenta-Künstlers Adriàn Villar Rojas.
Die Großskulptur der thailändischen Künstler Apichatpong Weerasethakul und Chai Siri wird im Kasseler Auepark vom Hubschrauber abgesetzt.
Die Großskulptur der thailändischen Künstler Apichatpong Weerasethakul und Chai Siri fliegt am Haken eines Hubschraubers über die Kasseler Orangerie.
Vor den Tonskulpturen des argentinischen documenta-Künstlers Adriàn Villar Rojas wird der Rasen gerichtet.
Ein Besucher der Art Cologne betrachte im April 2011 die Skulptur "Ik men meijn eigen brein" (Ich mit meinem eigenen Gehirn) des belgischen Künstler Jan Fabre in Köln.
Die thailändischen Künstler Chai Siri (l) und Apichatpong Weerasethakul stehen vor ihrer Großskulptur.
Aus der Hütten-Installation des japanischen documenta-Künstlers Shinro Othake qualmt es.
Ein gerahmtes Foto der künstlerischen Leiterin der documenta (13), Carolyn Christov-Bakargiev, steht auf der Eröffnungs-Pressekonferenz in Kassel vor dem Podium.
Die Künstlerin Ceal Floyer kaut auf der Eröffnungs-Pressekonferenz der documenta (13) in Kassel in einer "Nail Biting Performance" an ihren Fingernägeln.
Ein gerahmtes Foto der künstlerischen Leiterin der documenta (13), Carolyn Christov-Bakargiev, steht auf der Eröffnungs-Pressekonferenz auf dem Podium.
Aus der Hütten-Installation des japanischen documenta-Künstlers Shinro Othake qualmt es.
Die Künstlerin Ceal Floyer kaut auf der Eröffnungs-Pressekonferenz der documenta (13) in Kassel in einer "Nail Biting Performance" an ihren Fingernägeln.
Die künstlerische Leiterin der documenta (13), Carolyn Christov-Bakargiev (2.v.l.), hört am Mittwoch auf der Eröffnungs-Pressekonferenz in Kassel der hessischen Kunstministerin Eva Kühne-Hörmann (r) zu.
Die künstlerische Leiterin der documenta (13), Carolyn Christov-Bakargiev (l) , unterhält sich am Mittwoch (06.06.2012) auf der Eröffnungs-Pressekonferenz in Kassel mit ihrem Geschäftsführer Bernd Leifeld.
Eine Tonskulptur des argentinischen documenta-Künstlers Adrian Villar Rojas ist am Kasseler Weinberg zu sehen.
Eine Art Galgenpodest steht in der Kasseler Karlsaue. Es ist eine Arbeit des amerikanischen documenta-Künstlers Sam Durant.
Die künstlerische Leiterin der documenta (13), Carolyn Christov-Bakargiev.
Eine Tonskulptur des argentinischen documenta-Künstlers Adrian Villar Rojas ist am Kasseler Weinberg zu sehen.
Ein Briefkasten hängt am Rand der Kasseler Karlsaue. Hier geht es zu dem noch nicht eröffneten Hüttendorf des kanadischen documenta-Künstlers Gareth Moore neben einem Bauhof.
Die künstlerische Leiterin der documenta (13), Carolyn Christov-Bakargiev (2.v.l.), hört am Mittwoch (06.06.2012) auf der Eröffnungs-Pressekonferenz in Kassel der hessischen Kunstministerin Eva Kühne-Hörmann (r) zu. Dazwischen sitzt documenta-Geschäftsführer Bernd Leifeld. Die documenta (13) öffnet am 9. Juni offiziell ihre Pforten und dauert bis 16. September.
Die Künstlerin Ceal Floyer kaut  auf der Eröffnungs-Pressekonferenz der documenta (13) in Kassel in einer "Nail Biting Performance" an ihren Fingernägeln.
Stadtplan von Kassel mit Orten der documenta 13.
Mit eindeutigen Aufforderungen versehen ist eine der insgesamt 28 Künstlerhütten in der Kasseler Karlsaue.
Vor der Kasseler Orangerie ist hinter einem Zaun ein betoniertes Becken zu sehen, das mit Wasser aufgefüllt ist.
Bunt beklebt ist eine der insgesamt 28 Künstlerhütten in der Kasseler Karlsaue.
Im Abendlicht liegt  ein Pärchen auf der Kasseler Karlswiese und liest vor dem documenta-Kunstwerk des Chinesen Song Dong. Der Hügel, auf dem Gras und Büsche wachsen, wurde schon vor Monaten mit Erde und Müll aufgeschüttet.
Blick in eine Einzelzelle des ehemaligen Kasseler Untersuchungsgefängnisses Elwe. Zwar ist das Gefängnis nicht mehr in Betrieb, trotzdem werden hier im Sommer viele Menschen übernachten. Während der documenta wird der Knast 100 Tage lang zum Hotel.
"Man walking to the sky" oder Himmelsstürmer heisst die Skulptur des US-amerikanischen Künstlers Jonathan Borofsky vor dem Kasseler Kulturbahnhof.
"Augenkreuz" heißt die Flächenskulptur des Künstlers Stephan Balkenhol, die  vor der Kreuz über dem Altar der St. Elisabeth-Kirche in Kassel hängt.
Der Künstler Stephan Balkenhol steht am Freitag (01.06.2012) in der Kasseler Kirche St. Elisabeth neben seiner Skulptur "Großer Kopf und männliche Figur (2010/12)".
Der Künstler Stephan Balkenhol hört sich im Gemeindesaal von St. Elisabeth in Kassel Fragen von Journalisten an.
Die umstrittene Skulptur des deutschen Künstlers Stephan Balkenhol stehtin Kassel im Turm der katholischen Elisabethkirche.
Documenta-Mitarbeiter oder -Künstler arbeiten am Montag  an einer der insgesamt 28 Künstlerhütten in der Kasseler Karlsaue.
Auf dem Küchengraben in der Kasseler Karlsaue sind am  drei Boote angeordnet,auf denen 60 unterschiedliche Sorten Mangold wachsen. Es ist die Arbeit des Schweizer documenta-Künstlers Christian Philipp Müller, der gleichzeitig Rektor der Kasseler Kunsthochschule ist.
Ein Schrotthaufen erhebt sich in Kassel hinter einem Bauzaun.
Ein alter Reifen liegt in Kassel auf verrosteten Schrottteilen. Sie sind Bestandteil eines riesigen Schrottfeldes hinter dem Kulturbahnhof.
Blick auf die Skulpturengruppe "Die Fremden" des deutschen Künstlers Thomas Schütte auf einem alten Säulenportal in Kassel, Aufnahme vom 22.03.2012. Die Arbeit entstand zur  documenta 9 im Jahr 1992.
Der vom Chinesen Song Dong angelegte Hügel in der Kasseler Karlsaue im Abendlicht. Schon vor Monaten wurde der Hügel aus Erde und Müll errichet und bepflanzt.
"Frau mit weißem Tuch" heißt die Skulptur des Künstlers Stephan Balkenhol, die in der Krypta der St. Elisabeth-Kirche in Kassel steht.
"Sempre più" heißt die Zedernholz-Großskulptur des Künstlers Stephan Balkenhol, die vom Innenhof in die St. Elisabeth-Kirche in Kassel hineinzuschauen scheint.
Der Künstler Stephan Balkenhol (l) hängt im Gemeindesaal von St. Elisabeth in Kassel mit Grafikdesignerin Birgitta Schwansee sein Ausstellungsplakat auf.
Eine Documenta-Mitarbeiterin steht vor einer der insgesamt 28 Künstlerhütten in der Kasseler Karlsaue und verdeckt dem Fotografen die Sicht durch ein Fenster in das Innere.
Auf einer der insgesamt 28 Künstlerhütten in der Kasseler Karlsaue steht am Montag das Wort Sanatorium.
Auf dem Küchengraben in der Kasseler Karlsaue sind am Montag drei Boote angeordnet, auf denen 60 unterschiedliche Sorten Mangold wachsen. Es ist die Arbeit des Schweizer documenta-Künstlers Christian Philipp Müller, der gleichzeitig Rektor der Kasseler Kunsthochschule ist.
Der Künstler Stephan Balkenhol steht am Freitag (01.06.2012) in der Kasseler Kirche St. Elisabeth neben seiner Skulptur "Großer Kopf und männliche Figur (2010/12)".
Ein Schrotthaufen erhebt sich vor der Silhouette Kassels mit dem Hochhaus der Brandkasse (l) und dem Kirchturm von St. Familia (r).
Der Künstler Stephan Balkenhol im Gemeindesaal von St. Elisabeth in Kassel unter dem Plakat seiner Ausstellung
Ein riesiger Schrotthaufen türmt sich hinter den Gleisen des Kasseler Kulturbahnhofs auf. Es handelt sich mutmaßlich um eines der größten documenta-Kunstwerke.
Blick auf die Skulptur "Idee di pietra" (Ansichten eines Steins) des italienischen Künstlers Giuseppe Penone in der Kasseler Karlsaue. Die Skulptur wurde 2010 errichtet. Sie ist zugleich das erste Kunstwerk der documenta 13.
Eine Einzelzelle des ehemaligen Kasseler Untersuchungsgefängnisses Elwe ist am 16.04.2012 mit einem Graffiti verziert, die während einer Tattoo-Konvention entstanden ist. Zwar ist das Gefängnis nicht mehr in Betrieb, trotzdem werden hier im Sommer viele Menschen übernachten. Während der documenta wird der Knast 100 Tage lang zum Hotel.
Ein riesiger Schrotthaufen türmt sich hinter den Gleisen des Kasseler Kulturbahnhofs auf (Aufnahme vom 25.05.2012). Es handelt sich mutmaßlich um eines der größten documenta-Kunstwerke. Was es darstellt und von wem es derzeit geschaffen wird, verrät die documenta-Leitung nicht.
Karikaturen von Meistern der komischen Kunst aus sieben Ländern präsentiert die Kasseler Caricatura parallel zur Weltkunstausstellung "dOCUMENTA (13)".
Karikaturen von Meistern der komischen Kunst aus sieben Ländern präsentiert die Kasseler Caricatura parallel zur Weltkunstausstellung "dOCUMENTA (13)".
Karikaturen von Meistern der komischen Kunst aus sieben Ländern präsentiert die Kasseler Caricatura parallel zur Weltkunstausstellung "dOCUMENTA (13)".
Der Bildhauer Stephan Balkenhol hat Innenraum und Turmspitze der katholischen Sankt Elisabethkirche in Kassel mit elf Plastiken neu gestaltet.
Bildhauer Stephan Balkenhol hat Innenraum und Turmspitze der katholischen Sankt Elisabethkirche in Kassel mit elf Plastiken neu gestaltet.
Der Bildhauer Stephan Balkenhol hat Innenraum und Turmspitze (Foto) der katholischen Sankt Elisabethkirche in Kassel mit elf Plastiken neu gestaltet.
Der Bildhauer Stephan Balkenhol (M) hat Innenraum und Turmspitze der katholischen Sankt Elisabethkirche in Kassel mit elf Plastiken neu gestaltet.
Schmerzhafte Entwicklungen unserer Zeit thematisieren die Künstler vor allem im Hauptbahnhof, dessen Hallen intensiv genutzt werden. Um den Verlust von Jobs geht es in István Csákánys Installation "Ghost Keeping" - eine stillgelegt Fabrik, in der alle Geräte von der Nähmaschine bis zum Bügelbrett aus Holz geschnitzt sind.Zum Staunen Einfach nur zum Staunen! Respekt vor der Natur fordert Kristina Buch, Meisterschülerin von Rosemarie Trockel, mit ihrem Garten der Schmetterlinge vor dem Fridericianum ein, und Song Dongs "Doing Nothing Garden" grünt und blüht vor der Orangerie auf einem (unsichtbaren) Müllberg.  

Mehr Bilder von der Documenta 13

Blick in den Raum der documenta-Künstlerin Susan Hiller.
Blick auf die Bronzefigur "O impossivel" und weitere Figuren der brasilianischen documenta-Künstlerin Maria Martins.
Ständig wechselnde Lichtstimmungen, Farben und Projektionen auf drehenden transparenten Zylindern bestimmen die Schattenspielinstallation von Nalini Malani.
Blick auf die Glasskulptur "The Knot" des documenta-Künstlers Hassan Khan.
Blick auf Arbeit "Faces and Phases" der südafrikanischen documenta-Künstlerin Zanele Mohuli.
Blick auf das Kunstwerk des kanadischen documenta-Künstlers Geoffrey Farmer.
Blick auf das Kunstwerk des kanadischen documenta-Künstlers Geoffrey Farmer.
Zwei Journalisten betrachten das Kunstwerk des kanadischen documenta-Künstlers Geoffrey Farmer.
Ständig wechselnde Lichtstimmungen, Farben und Projektionen auf drehenden transparenten Zylindern bestimmen die Schattenspielinstallation von Nalini Malani.
Blick durch die Bronzefigur "O impossivel" auf den "Prometheus" der brasilianischen documenta-Künstlerin Maria Martins.
Blick auf das Kunstwerk "Untitled" des türkischen documenta-Künstlers Füsun Onur.
"Lebende Kunst" präsentiert der spanische Windhund "Human" mit seinem vom Künstler Pierre Huyghe pinkfarben angemalten Vorderlauf am.
Eine Hörfunkjournalistin nimmt in Kassel die Geräuschkulisse im Raum des südafrikanischen documenta-Künstlers William Kentridge auf. "Refusal of time" heißt seine 5-Kanal-Projektion mit Megafonen und einer Beatmungsmaschine.
Inmitten seiner Rauminstallation "Limited Art Project (2012)" steht der Künstler Yan Lei auf der documenta (13).
Blick auf die Arbeit "Ghost Keeping" des ungarischen documenta-Künstlers István Csákány.
Journalisten schauen sich im Fridericianum von Kassel bei der documenta (13) ein von Mohammad Yusuf Asefi mit Wasserfarbe übermaltes Gemälde aus Kabul an.
Blick auf die Arbeit "Where to draw the line" der in Singapur geborenen documenta-Künstlerin Simryn Gill.
Ein Journalist betrachtet im Fridericianum von Kassel bei der documenta (13) vom sogenannten "Apfelpfarrer" Korbinian Aigner (1885-1966) gemalte Äpfel. Der bayerische Dorfpriester griff die Nazis in seinen Predigten an und kam dafür ins KZ Dachau. Dort züchtete er vier neue Apfelsorten, die er KZ1, KZ2, KZ3 und KZ4 taufte, heute als Korbiniansapfel bekannt.
Journalisten schauen sich die Installation "Quanten Heute, 2012" des österreichischen Experimentalphysikers und Quantenforschers Anton Zeilinger an.
"Baktrische Prinzessinnen" sind im Fridericianum von Kassel bei der documenta (13) ausgestellt. Die aus verschiedenen Gesteinssorten zusammengesetzten Skulpturen sind bis zu 4000 Jahre alt.
Blick auf die Installation "Untitled" des aus Simbabwe stammenden documenta-Künstlers Kudzanai Chiurai.
Aus tausenden lebenden Bienen besteht der Kopf einer liegenden Skulptur des Künstlers Pierre Huyghe. Aus Sicherheitsgründen dürfen sich Besucher der abseits aufgestellten Skulptur nicht zu sehr nähern.
Das Bild eines riesigen Flugzeuges von Thomas Bayrle mit dem passenden Titel "Flugzeug" bestimmt das Bild der Maschinenhalle auf der documenta (13).
Ein Journalist betrachtet vom sogenannten "Apfelpfarrer" Korbinian Aigner (1885-1966) gemalte Äpfel. Der bayerische Dorfpriester griff die Nazis in seinen Predigten an und kam dafür ins KZ Dachau. Dort züchtete er vier neue Apfelsorten, die er KZ1, KZ2, KZ3 und KZ4 taufte, heute als Korbiniansapfel bekannt.
Ein Bildjournalist fotografiert im Fridericianum eine Frau vor einer Collage der Künstlerin Goshka Macuga, die eine Palastruine in Kabul zeigt.
Blick auf die 2-Kanal-Videoinstallation der pakistanischen documenta-Künstlerin Bani Abidi.
Mit seinem Smartphone fotografiert ein Journalist ein Handtuch von Adolf Hitler mit den Initialen A.H. und eine Puderdose von Eva Braun (l).
Ein Journalist betrachtet Aufnahmen der Fotografin Lee Miller (1907-1977), die in der Badewanne von Adolf Hitler sitzt. Miller, die im April 1945 als Kriegsberichterstatterin mit den amerikanischen Truppen in München eingezogen war, wohnte einige Tage in Hitlers Wohnung am Prinzregentenplatz und badete dort am Tag seines Selbstmords.
"Lebende Kunst" präsentiert der spanische Windhund "Human" mit seinem vom Künstler Pierre Huyghe pinkfarben angemalten Vorderlauf am.
Ein Journalistin fotografiert die Collage der Künstlerin Goshka Macuga, die eine Palastruine in Kabul zeigt.
Journalisten schauen sich im Fridericianum eine Installation des in Berlin lebenden Franzosen Kader Attia an. Er hat in einem raffiniert ausgeleuchteten Raum entstellte Holzköpfe aufgebaut.
Aus tausenden lebenden Bienen besteht der Kopf einer liegenden Skulptur des Künstlers Pierre Huyghe. Aus Sicherheitsgründen dürfen sich Besucher der abseits aufgestellten Skulptur nicht zu sehr nähern.
Blick auf die Arbeit "Approaching: Choreography Engineered In Never-Past Tense" der in Seoul geborenen documenta-Künstlerin Haegue Yang.
"Sternmotor: Hochamt, 2010" heisst die Installation von Thomas Bayrle.
"Lebende Kunst" präsentiert der spanische Windhund "Human" mit seinem vom Künstler Pierre Huyghe pinkfarben angemalten Vorderlauf am.
Aus tausenden lebenden Bienen besteht der Kopf einer liegenden Skulptur des Künstlers Pierre Huyghe. Aus Sicherheitsgründen dürfen sich Besucher der abseits aufgestellten Skulptur nicht zu sehr nähern.
Blick auf die Bilder des libanesischen documenta-Künstlers Rabih Mroué.
"Lebende Kunst" präsentiert der spanische Windhund "Human" mit seinem vom Künstler Pierre Huyghe pinkfarben angemalten Vorderlauf am.
Aus tausenden lebenden Bienen besteht der Kopf einer liegenden Skulptur des Künstlers Pierre Huyghe. Aus Sicherheitsgründen dürfen sich Besucher der abseits aufgestellten Skulptur nicht zu sehr nähern.
Blick auf die Arbeit (Ausschnitt) "Ghost Keeping" des ungarischen documenta-Künstlers István Csákány.
Das Bild eines riesigen Flugzeuges von Thomas Bayrle mit dem passendenTitel "Flugzeug" bestimmt das Bild der Maschinenhalle auf der documenta (13) in Kassel.
"Lebende Kunst" präsentiert der spanische Windhund "Human" mit seinem vom Künstler Pierre Huyghe pinkfarben angemalten Vorderlauf am.
Aus hunderten Bildern besteht die Rauminstallation "Limited Art Project (2012)" von Yan Lei.
Eine Frau betrachtet die Arbeit "Where to draw the line" der in Singapur geborenen documenta-Künstlerin Simryn Gill. Sie besteht aus neun Texten, Schreibmaschinentinte auf Papier.
Journalisten schauen eine Installation des in Berlin lebenden Franzosen Kader Attia an. Er hat in einem raffiniert ausgeleuchteten Raum entstellte Holzköpfe aufgebaut.
Aus tausenden lebenden Bienen besteht der Kopf einer liegenden Skulptur des Künstlers Pierre Huyghe. Aus Sicherheitsgründen dürfen sich Besucher der abseits aufgestellten Skulptur nicht zu sehr nähern.
Ist das nun Gutmenschentum, dass sich die Künstler so engagieren? Das wäre es, wenn diese Arbeiten nicht dermaßen pfiffig und faszinierend daher kämen - eben Weltkunst auf Top-Niveau.Buntes Spielzeugland In der Karlsaue entfaltet sich dagegen das große bunte Spielzeugland dieser documenta. Das Geistwesen des Filmemacher Apichatpong Weeasethakul wacht über 28 Künstlerhütten - darunter eine Art Hexenhäuschen (Foto) von Shinro Ohtake.  

Hunde bei der Documenta

Die Treppe am »Galgen« von Sam Durant ist eine Herausforderung für Hunde.
Auch die Pfützen sind im garten von Pierre Huyghe (Natur-)Kunst.
Tierärztin Frauke leitet mit Hund Erika die Hundeführungen.
Rast im Garten von Künstler Pieere Huyghe. Hier leben auch die Hunde mit den pinkfarbenen Beinen.
Chiara ist mit ihren Besitzern aus Oberursel bei Frankfurt zu dogumenta angereist.
Schnupperbesuch im garten von Pietrre Huyghe.
Der Hund mit dem pinkfarbenen Bein lebt im Kunstgarten von Pierre Huyghe.
Die Farbe am Hundebein ist aber schon etwas verblasst.
Retriever Mayra beschnuppert den Kunsthund mit pinkfarbenem Bein.
Pierre Huyghes Kunsthund mit inzwischen etwas blassem pinkfarbenem Bein.
Immer mittwochs um 17 Uhr macht sich die Hundegruppe auf den Weg bei der documenta.
Die Hundeführer wurden auch in kunsthistorischen Dingen besonders geschult und erklären die documenta-Kunstwerke.
AQuch der Oxer zum Drüberspringen ist Kunst.
Tierärztin Frauke leitet mit Hund Erika die Hundeführungen. Der »Dog run« von Brian Jungen (o.r.) ist Ziel des Rundgangs.
Andreas mit Sharpei Rosa auf dem "Dog run".
Auch ganz kleine Hunde haben Spaß an den Sportgeräten.
Pause auf dem Mies-van-der-Rohe-Stuhl.
Tierärztin Frauke leitet mit Hund Erika die Hundeführungen.
Posieren auf dem Mies-van-der-Rohe-Stuhl für Hunde.
Schön sitzen bleiben: Frauchen möchte ein Bild von ihrem Hund auf dem Kunstwerk.
Frei laufen dürfen die Hunde im "Dog run". Und nur Menschen mit Hunden dürfen hinein.
Auch dieser Bedlington Terrier beschnuppert die Kunst ganz genau.
Kunst zum Durchschlüpfen.
Überblick über das Gelände: Es gibt auch einen mit Segeltuch überdachten Sandkasten.
Hund Corby hat am Donnerstag (06.06.2002) in der Kasseler Karlsaue die documenta-Akkreditierung seines Herrchens Bill Parton um, der als Schauspieler in den Theaterstücken des deutschen documenta-Künstlers John Bock auftritt.
Carolyn Christov-Bakargiev, künstlerische Leiterin der documenta mit ihrer Malteserhündin Darsi.
"Lebende Kunst" präsentiert der spanische Windhund "Human" mit seinem vom Künstler Pierre Huyghe pinkfarben angemalten Vorderlauf auf der documenta (13) in Kassel.
"Lebende Kunst" präsentiert der spanische Windhund "Human" mit seinem vom Künstler Pierre Huyghe pinkfarben angemalten Vorderlauf ein Betreuer.
"Lebende Kunst" präsentiert der spanische Windhund "Human" mit seinem vom Künstler Pierre Huyghe pinkfarben angemalten Vorderlauf auf der documenta (13) in Kassel.
Beliebtes Fotomodell: der spanische Windhund "Human" mit seinem vom Künstler Pierre Huyghe pinkfarben angemalten Vorderlauf.
Der französische Künstler Pierre Huyghein der Kasseler Karlsaue vor seinen Hunden. Seinem spanischen Windhund "Human" hat er ein pinkfarbenes Bein verpasst. Die Arbeit heißt "Untilled" mit dem Untertitel "lebendige Wesen und leblose Dinge, gemacht und nicht gemacht".
Auf Tuchfühlung mit "Lebender Kunst" in Form des spanischen Windhundes "Human" mit seinem vom Künstler Pierre Huyghe pinkfarben angemalten Vorderlauf geht der ordinäre Besucherhund "Ronja" (r)  auf der documenta (13) in Kassel.
Die Hunde haben Spaß bei der "dogumenta" in Kassel.
Auf Tuchfühlung mit "Lebender Kunst" in Form des spanischen Windhundes "Human" mit seinem vom Künstler Pierre Huyghe pinkfarben angemalten Vorderlauf geht der ordinäre Besucherhund "Ronja" (l)auf der documenta (13) in Kassel.
Auf Tuchfühlung mit "Lebender Kunst" in Form des spanischen Windhundes "Human" mit seinem vom Künstler Pierre Huyghe pinkfarben angemalten Vorderlauf geht der ordinäre Besucherhund "Ronja" (r) auf der documenta (13) in Kassel.
Auf Tuchfühlung mit "Lebender Kunst" in Form des spanischen Windhundes "Human" mit seinem vom Künstler Pierre Huyghe pinkfarben angemalten Vorderlauf geht der ordinäre Besucherhund "Ronja" (r) auf der documenta (13) in Kassel.
Der französische Griffon Janni wird in der Kasseler Karlsaue von Herrchen Klaus Löser über einen Steg gelotst. In der Installation "Dog Run" des kanadischen Künstlers Brian Jungen auf der documenta können sich Hundehalter mit ihren Vierbeinern vergnügen.
Husky-Schäferhündin Naila wird in der Kasseler Karlsaue auf einem Steg von Frauchen Sabine Schade beobachtet. In der Installation "Dog Run" des kanadischen Künstlers Brian Jungen auf der documenta können sich Hundehalter mit ihren Vierbeinern vergnügen.
Husky-Schäferhündin Naila sitzt in der Kasseler Karlsaue auf einem Podest. In der Installation "Dog Run" des kanadischen Künstlers Brian Jungen können sich  Hundehalter mit ihren Vierbeinern vergnügen.
Ernst Fuchs-Wissemann steht in der Kasseler Karlsaue mit mehreren Hunden in der Installation "Dog Run" des kanadischen Künstlers Brian Jungen auf der documenta. Hundehalter können sich hier mit ihren Vierbeinern vergnügen.
Wer danach mit schmerzenden Füßen glaubt, alles gesehen zu haben, der irrt. Mit 32 Standorten hat sich die documenta diesmal über das ganze Stadtgebiet ausgebreitet. Kunst gibt´s sogar im Bunker im Weinberg, wo der Besucher - mit Helm auf dem Kopf - durch düstere Gelasse stolpert. Aber das ist wieder eine ganz andere Geschichte.  

 

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