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OSC Dortmund entzaubert Tabellenführer Schalke

Handball: Verbandsliga

Zum Ausklang der Hinrunde entzaubert Handball-Verbandsligist OSC Dortmund Tabellenführer FC Schalke 04 mit 33:29 (17:14) und kann nun im weiteren Saisonverlauf im Kampf um die Meisterschaft ein gewichtiges Wörtchen mitreden.

DORTMUND

, 20.01.2018 / Lesedauer: 2 min
OSC Dortmund entzaubert Tabellenführer Schalke

Die Spieler des OSC Dortmund bejubeln den Sieg gegen Schalke. © Ludewig

Der OSC zeigte sich von Beginn an bestens auf die Schalker vorbereitet, entfachte ein kleines Feuerwerk. Diszipliniert und motiviert bis in die Haarspitzen erteilten die Gastgeber dem selbst ernannten Favoriten in der Anfangsviertelstunde eine kleine handballerische Lektion.

Stumpf bärenstark

Die Sieben von Trainer Christian Feldmann verfolgte die taktischen Vorgaben bis ins kleinste Detail. Aus einer variabel agierenden offensiven Abwehr mit einem bärenstarken Julian Stumpf zwischen den Pfosten verschaffte sich der OSC die erforderliche Sicherheit für die Offensive, legte dort ein Höchstmaß an Konzentration und Konsequenz an den Tag.

Den Torreigen eröffnete Kreisläufer Nikita Maystrenko. Blitzschnell enteilte der OSC auf 5:1 und baute den Vorsprung kontinuierlich über 8:2 auf 12:5. Die Schalker wirkten bis dahin regelrecht hilflos. Danach allerdings mussten die Rotweißen dem Tempo vorübergehend Tribut zollen. Flüchtigkeiten schlichen sich ein. Der S04 fand allmählich zu seinen Möglichkeiten, arbeitete sich bis zum Pausenpfiff auf drei Tore heran. Ausreichend Spannung für den zweiten Abschnitt war vorprogrammiert.

Immer eine Antwort parat

Die Rivalen bewegten sich mit dem Wiederanpfiff sofort wieder auf höchstem Liga-Niveau. Dem zu erwartenden königsblauen Ansturm begegneten die Dortmunder mit einem furiosen 4:1-Auftakt zur 21:15-Führung.

Feldmann hatte zur zweiten Hälfte den lange verletzten Michael Wulf nachnominiert und der drehte mächtig auf. Der OSC hielt Schalke bis zum 27:22 (45.) auf Distanz und ließ auch in der Schlussviertelstunde nichts mehr anbrennen. Auf alle Schalker Bemühungen wussten die Hausherren eine Antwort und durften am Ende völlig verdient jubeln.

OSC: Stumpf; Kreft (3), Lepine (4), Lommel, Bardischewski, Maystrenko (6), Runkel (6), Goracy (4), Kloppenburg (1/1), Wulf (4), Brauckmann (2), Rust (1), Lichte (2)
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