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0:7 vor drei Wochen - wie geht das Derby ETuS/DJK gegen Hennen diesmal aus?

Fußball-Bezirksliga 14

Bei den Liga-Begegnungen der Schwerter Bezirksligisten an diesem Wochenende steht ein Spiel ganz klar im Vordergrund: das Derby ETuS/DJK Schwerte gegen den SC Hennen. Bei den Stadtmeisterschaften hatte der SC mit 7:0 die Nase vorne. Der VfB Westhofen tritt unterdessen beim TuS Wengern an, der Geisecker SV empfängt den TuS Hattingen.

SCHWERTE

von Von Michael Dötsch

, 27.08.2010
0:7 vor drei Wochen - wie geht das Derby ETuS/DJK gegen Hennen diesmal aus?

Am dritten Spieltag kommt es zum zweiten Lokalduell. Und da war doch was? Bei der Stadtmeisterschaft standen sich die beiden Teams vor gut drei Wochen gegenüber, und die "Östlichen" kassierten eine empfindliche 0:7-Schlappe. "Das hat richtig weh getan", erinnert sich Co-Trainer Carlos Santiago. Logisch, dass seine Schützlinge dieses Ergebnis nun gerade rücken wollen. Für die Hennener spiele dieses Ergebnis keine Rolle, sagt Co-Trainer Stefan Kolatke. "ETuS wird motivierter sein denn je. Wir wissen schon, was uns da blüht, schließlich spielen wir beim Tabellenzweiten. Aber Angst haben wir nicht", sagt Kolatke. Er wünscht sich, "dass wir über Kampf und Disziplin zumindest einen Teilerfolg erreichen." Verzichten müssen die "Zebras" künftig auf Stürmer Michael Weigelt, der einen neuen Job in Düsseldorf begonnen hat, deshalb nicht mehr trainieren kann und fortan nur noch in der zweiten oder dritten Mannschaft spielen wird. Ansonsten können Kolatke und sein Trainerkollege Peter Habermann im Vergleich zum Vorsonntag auf den unveränderten Kader zurückgreifen. Gleiches gilt für den ETuS/DJK. "Bis auf die Langzeitverletzten Blachetta, Tim Schöps und Minuth sind alle Mann an Bord. Die Stimmung ist prächtig, das lässt uns positiv ins Spiel gehen", sagt Carlos Santiago. ►

Beim Vorjahres-Vizemeister steht die Westhofener Tabellenführung auf dem Prüfstand. Trainer Michael Kalwa, der seit Donnerstagabend aus dem Urlaub zurück ist, zählt Wengern zum engeren Kreis der Favoriten. Die zwei Aufsteiger, die der VfB zum Saisonstart geschlagen hat, zählen nicht in diese Kategorie, deshalb wolle er die bisher geholten sechs Punkte nicht überbewerten, so Kalwa. "Aber wir sind gut in die Saison reingekommen und fahren mit breiter Brust nach Wengern", sagt er mit dem Selbstbewusstsein eines Spitzenreiters. Der nach wie vor verletzte David Komander und vielleicht auch Daniel Hueck (Hüftprobleme) fallen aus.

Die Geisecker "Seuche" nimmt kein Ende. Mit Damian Wielgosz (Rippenbruch) und André Stricker, der sich am Donnerstag im Training einen Außenband-Einriss im Knie zuzog, fallen nach Apostel, Woort, Kramer, Goldschmidt, Frohn und Rügge die Spieler sieben und acht aus. Jetzt stehen Trainer Sven Migas nur noch elf Feldspieler seines Kaders zur Verfügung und er muss mit Spielern aus der zweiten oder dritten Mannschaft auffüllen. "Und ich werde mir wohl selber ein Trikot anziehen müssen", so der Trainer - ein Szenario, das er selbst als "Worst Case" bezeichnet. "Unter diesen Voraussetzungen wäre ich mit einem Punkt schon zufrieden", sagt Migas vor dem Vergleich mit den noch sieglosen Hattingern.

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