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10:2 - Westhofen schießt Ergste ab

Fußball-Stadtmeisterschaft

SCHWERTE Johannes Wild, Torwart der SG Eintracht Ergste, konnte einem nach dem Abpfiff leid tun. Zehn Mal musste er in den 90 Minuten der Zwischenrundenbegegnung gegen den VfB Westhofen hinter sich greifen. Die Stadtmeisterschaftspartie endete 10:2 und hatte für den VfB eher Trainingsspielcharakter.

von Von Sebastian Reith

, 04.08.2010
10:2 - Westhofen schießt Ergste ab

Eintracht Ergste (rote Trikots) hatte beim 10:2 gegen den VfB Westhofen nicht den Hauch einer Chance.

Nachdem Christoph Ferenc bereits nach fünf Minuten für die VfB-Führung gesorgt hatte, erhöhte Sergej Specht zehn Minuten später auf 2:0. Erneut drei Minuten später rasselte es wieder im Ergster Gehäuse. Ferenc hatte nach 17 Minuten den Doppelpack perfekt gemacht. Den hoffnungslos überforderten Ergstern konnte man immerhin positiv anrechnen, dass sie sich nicht aufgaben, kämpften und durch den Ex-Westhofener Robert Krzemien sogar den 1:3-Anschlusstreffer erzielten. Doch fünf Minuten später hatte Darius Kinscher, bester Mann auf dem Platz, mit einem sehenswerten Distanzschuss den alten Abstand wieder hergestellt. Spätestens Sergej Specht entschied die Partie zur Pause.

Direkt nach dem Seitenwechsel konnte Ergste noch einmal durch Krzemien auf 2:5 verkürzen, was VfB-Trainer Michael Kalwa kurz vor dem Abpfiff mächtig ärgerte: „Was interessieren mich neun Tore, wenn wir phasenweise hinten rum laufen wie ein Hühnerhaufen!“ Da hatte Dennis Augustin das Ergebnis noch nicht in zweistellige Höhe geschraubt. Ansonsten überzeugte der Bezirksligist in Halbzeit zwei mit Tempofußball, sicheren Ballstaffetten und toll heraus gespielten Treffern. Stefan Miller, Sascha Rosengarth und zwei Mal Silberbach blamierten eine Ergster Elf unter Trainer Harald Rose, der den im Urlaub befindlichen Ralf Günther vertrat, bis aufs Mark. Es sollte das Aus für die Ergster Eintracht sein.  

Yahor Lushchylin, Sascha Naumann (46. Sebastian Schulze), Dawid Sappich, Alexander Hueck, Daniel Hueck (46. Carlo Berlandieri), Dennis Augustin, Darius Kinscher (72. Marc Kötter), Lucas Wieczorek, Sergej Specht (46. Sascha Rosengarth), Christoph Ferenc (46. Guido Silberbach), Stefan Miller.

Johannes Wild, Johannes Schwarte, Patrick Krolop, Timo Feist (21. Jonas Gössling), Carsten Fritz, Pasquale Mancino, Blazej Klejnot (63. Daniel Peukmann), Armin Apostel, Nils Krottner (46. Aladdin Zafer), Christian Kay, Robert Krzemien (63. Björn Ludwig).

1:0 Ferenc (6.), 2:0 Specht (14.), 3:0 Ferenc (17.), 3:1 Krzemien (18.), 4:1 Kinscher (22.), 5:1 Specht (35.), 5:2 Krzemien (46.), 6:2 Miller (53.), 7:2 Rosengarth (54.), 8:2 Silberbach (67.), 9:2 Silberbach (81.), 10:2 Augustin (89.).

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