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111:105-Sieg im Krimi mit Überlänge

SCHWERTE Ein Auf und Ab der Gefühle erlebten die Basketballer der Schwerter Turnerschaft in ihrem Heimspiel gegen den ASC Dortmund.

von Von Bastian Bergmann

, 18.11.2007
111:105-Sieg im Krimi mit Überlänge

Christian Ahrens bot erneut eine starke Partie und behielt in der Verlängerung die Nerven von der Freiwurflinie. Am Ende standen 20 Punkte auf seinem Konto zu Buche.

Schwerter TS - ASC Dortmund 2 111:105 (97:97, 47:54) n.V.

Bis weit ins dritte Viertel hinein lagen die Schwerter hinten, gingen dann in Führung und konnten zwischenzeitlich sogar auf elf Punkte davonziehen. Doch Dortmund kam zurück und schickte die Partie mit einem "Dreier" zwei Sekunden vor dem Ende beim Stande von 97:97 in die Verlängerung.

Hier fand die STS zum Glück wieder zu ihrem Spiel und fuhr gegen einen starken Tabellenletzten einen verdienten, aber etwas glücklichen 111:105-Sieg ein.

0:6-Rückstand

Die Gäste stellten schnell unter Beweis, dass sie stärker sind, als es ihr derzeitiger Tabellenplatz aussagt. Das Tschorn-Team lag schnell mit 0:6 hinten und kam während des gesamten ersten Viertels nicht in Tritt. Die gute Trefferquote von der Freiwurflinie konnte den 16:27-Rückstand nach zehn Minuten nicht verhindern.

Im zweiten Abschnitt kam Schwerte beim Stande von 33:36 zunächst näher ran, doch Dortmund wirkte insgesamt konzentrierter und nutzte die vielen offenen Würfe, die die Schwerter Verteidigung ihren Gäste gab. Obwohl Babilon mit 17 Punkten in der ersten Hälfte eine bärenstarke Leistung bot, gingen die Hausherren mit 47:54 in die Kabine.

Erstmalige Führung

Nach dem Seitenwechsel wurden die Schwerter TS dann stärker. Seibs Korb zum 65:64 bedeutete die erstmalige Führung der Tschorn-Schützlinge. Vater und Gerken legten nach, so dass das STS-Schiff mit 72:69 nun endlich auf Kurs zu sein schien.

Doch das letzte Viertel hatte es in sich. Jung versenkte zwei "Dreier" und sorgte für eine klare 88:77-Führung. "Da habe ich gedacht, wir wären weg", gestand Trainer Klaus Tschorn. Doch Dortmund kam abermals zurück und schickte die Partie in die Verlängerung, in der Schwerte dann seine Klasse ausspielte. "Wir haben sicherlich auch das Quäntchen Glück gehabt, aber ich bin total zufrieden. Der Sieg ist wichtig, Aplerbeck hat sich stark gewehrt", resümierte Tschorn.

Schwerte: Christian Ahrens (20), Rainer Babilon (25), Stefan Eilers, Fabrizio Gerken (20), Nicolas Jung (10), Stephan Kurreck, Tim Klenke, Tobias Priggemeier (3), Frank Schnieder (2), Torben Seib (2), Felix Tschorn (6), Mark Vater (23).