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14 Gelbe Karten beim hitzigen Derby - die Ergebnisse

Fußball: Kreisliga

Ordentlich zur Sache ging es im Derby zwischen den Preußen und dem VfB Lünen - 14 Gelbe und eine Gelb-Rote Karte beweisen es in der Statistik. Alle Spiele der heimischen Kreisligisten: hier in der Übersicht.

Der Gastgeber dominierte das Spiel bis weit in die zweite Hälfte. Nicht wie sonst gab es Chancen in Hülle und Fülle. Fischer Siegerink und nochmals Fischer erzielten die 3:0-Pausenführung. Damit waren die schwachen Gäste gut bedient. Nach dem 4:0 durch Fischer riss jedoch der Faden und die Preußen hatten keinen Zugriff mehr und kassierten noch drei Treffer. Bis dahin zeigte Lieder auf der Sechserposition eine starke Partie und ragte neben dem dreifachen Torschützen Fischer heraus. „Wir haben das Spiel mit Ach und Krach über die Bühne gebracht“, war SVP-Trainer Martin Wisse erbost.

Sykora - Marra, Naß (77. Voigt), Woestmann, Küffhausen, Lieder, Ahland, Klönne, Fischer, Siegerink (85. Schützner), Karanlik

1:0 Fischer (7.), 2:0 Siegerink (18.), 3:0 Fischer (43.), 4:0 Fischer (59.), 4:1 (67.), 4:2 (76.), 4:3 (81.)

Spielertrainer Thorsten Nitsche fehlte erkrankt seinem Team nicht nur an der Linie sondern auch auf dem Feld. In der ersten Hälfte hatte Gastgeber ÖSG leichte Vorteile. Keeper Uygar Ciba rettete Brambauer gleich zweimal. Nach der Pause waren die Schwarz-Weiß-Roten eigentlich ebenbürtig. Allerdings ist der BVB auch jetzt nie richtig in die Zweikämpfe gegangen. Die Dortmunder waren cleverer. Nach einem langen Ball stand ein ÖSG-Mann frei am zweiten Pfosten und schoss zur Führung ein (71.). Kurz vor Schluss machten die Dortmunder mit einem sehenswerten Freistoßtreffer – unhaltbar für Ciba – den Sieg perfekt. So verpassten die Brambauer auf die beiden vor den BVB platzierten Mannschaften aufzuschließen.

Ciba - Sturmat, Nadolny, Pott, Stolzenhoff (46. Stammler), Razanica (82. Plewnia), Ölmez (46. Klemt), Lehmann, Burma, Banna, Stoisek

1:0 (71.), 2:0 (88.)

„Es war kein schönes, dafür aber ein intensives Derby“, analysierte VfB-Coach Michael Schlein. Sein Team machte es in der Offensive besser, nutzte seine Torchancen. Der SVP hingegen hatte Pech, traf des Öfteren nur das Metall. Das Lokalderby war hart umkämpft. Insgesamt gab es 14 Gelbe und eine Gelb-Rote Karte gegen SVP-Akteur Tom Meier (79./wiederholtes Foulspiel). „Meiner Meinung nach ist der VfB eine Kloppertruppe. Das hatte mit Fußball nichts zutun. Das war von der Härte her total übertrieben“, war SVP-Trainer Klaus Ruhoff stinksauer und legte nach: „Wir haben uns zu dumm angestellt, haben aus unseren Möglichkeiten nicht viel gemacht und uns nach der Pause von den Fouls anstecken lassen.“ Die Süder gingen in der ersten Halbzeit dank des Treffers von Marius Mantei in Führung. Bis zur Pause sahen die Zuschauer dann eine zerfahrene Partie, die sich im Mittelfeld abspielte. Im zweiten Durchgang erhöhte der VfB dank des Treffers von Sebastian Drews auf 2:0. Der SVP kam durch Simon Serges wieder auf 1:2 heran. Doch kurz vor Schluss machte Eppmann mit dem Treffer zum 3:1 den VfB-Sieg perfekt.

Glaap - Yilmaz (67. Garcia), Cybart, Juwig, Meier, Schinck, Ojo, Kleine-Bernink (46. Szczepanski), D. Serges, S. Serges, Frenzel (60. Kruse)

Lemke - Sohlich (67. Eppmann), C. Weis, Klink, Krziwanek, Fluder, Grass, Christal (86. Skubich), Mantei, Drews, Bronheim (46. Maly)

0:1 Mantei (32.), 0:2 Drews (60.), 1:2 S. Serges (80.), 1:3 Eppmann (85.)

Gegen das Schlusslicht Billmerich genügte der U23 von Westfalia Wethmar ein solider Auftritt zum Schützenfest. „Es war nicht besonders gut von uns“, sagte A-Liga-Trainer Simon Erling. „Haben wir das Tempo aber angezogen, haben wir auch unsere Tore gemacht.“ Besonders Alexander Podszuck wirbelte über die rechte Seite. Er machte zwar keinen Treffer, war aber an sechs Toren beteiligt. Auch die Einwechslung von Dennis Anderson zur Pause machte sich bezahlt. Bester Wethmarer Torschütze war Max Hane. „Hätte er länger gespielt, wären ihm noch mehr Tore gelungen“, sagte Erling. Billmerich, das erst vier Punkte auf dem Konto hat, blieb die kompletten 90 Minuten ohne Torchance. „Ich hatte nie Angst, dass sie treffen könnten“, so Erling. Den Sieg seiner Mannschaft bezeichnete Wethmars Team als „Pflichtaufgabe. Wir haben was für das Torverhältnis getan.“ Und den zweiten Tabellenplatz hinter Spitzenreiter Kamen gefestigt. 

Wagner - Pella, N. Rath, Strecker (50. Segieth), Cillien, M. Hane (56. Möller), Podszuck, Eser, J. Rath, L. Erling, S. Hane (46. Anderson)

1:0 M. Hane (4.), 2:0 M. Hane (24.), 3:0 Anderson (53.), 4:0 M. Hane (55.), 5:0 Eser (61.), 6:0 Anderson (75.), 7:0 Eser (83.)

Kämpferische zeigte der TuS zwar eine gute Einstellung, zeigte aber zu viele individuelle Fehler. So auch bei den ersten Gegentreffern nach neun Minuten. „Wir machen uns das Spiel selber kaputt darüber müssen wir reden in den nächsten 14 Tagen“, fand TuS-Trainer Christian Rixe nach dem Spiel kaum Worte. Stürmer Fabian Kowalski erzielte zwar per Freistoß aus 18 Metern den verdienten Pausenstand. Nach dem Wechsel nutzte der SuS wieder einen Fehler des TuS zum erneuten Führungstreffer. Nach Foul an Hilgert verwandelte Neumann den fälligen Strafstoß zum 2:2. In den letzten neun Minuten legte Kaiseraus nochmals nach. Niederaden war bei den Gegentreffern wieder zu zaghaft, bekam den Ball nicht aus der Gefahrenzone. Zweimal nutzte Kaiser die Unendschlossenheit und erzielte noch zwei Treffer zum Sieg.

Möller - Genter (87. Grünke), Neus, Williamson, Hilgert, Neumann, Gigla, Funke /68. Slotta), Linz, Althoff (68. Schaub), Kowalski

1:0 (9.), 1:1 Kowalski (22.), 2:1 (56.), 2:2 Neumann (78.), 3:2 (81.), 4:2 (87.)

Nach 13 Minuten erzielte Marwin Turan, der sich am Ende Bestnoten von Spielertrainer Kadir Kaya verdiente, die Führung für die Gastgeber. Im weiteren Spielverlauf ließ Alstedde aber zahlreiche Möglichkeiten. Allein Stürmer Büyükdere hätte das Ergbnis höher schrauben können. Doch standen entweder Pfosten, Latte oder der gute gegnerische Torwart im Weg. Nach dem Wechsel kam Vinnum besser ins Spiel und drängte Alstedde in die eigene Hälfte zurück. „Vinnum hat ganz schön Druck gemacht“, sagt Kaya. Genau in dieser Phase gab Alstedde die richtige Antwort und erzielte durch Rajko Milinkovic das 2:0 (71.). Zwar erzielte Vinnum im Gegenzug den Anschlusstreffer, doch Büyükdere stellte kurz vor Schluss den alten Torabstand wieder her. Erneut im Gegenzug kam die Westfalia zum erneuten Anschlusstreffer, doch Alstedde schaukelte das Spiel und den Sieg sicher mach Hause. „Ein verdienter Sieg. Wir hatten mehr und die besseren Chancen“, sagt Kaya.

Piepenburg - Halilovic, Ruman, Acikgöz, Ekici, Kadlubowski, Turan, Stojak, Mayanovic (86. Tikici), Büyükdere, Milinkovic (89. Brammann)

1:0 Turan (13.), 2:0 Milinkovic (71.), 2:1 (72.), 3:1 Büyükdere (89.)

Den Zuschauern wurde ein Spiel mit hohem Tempo geboten. Das lag zum Teil auch am nassen, seifigen Untergrund, wodurch die Flachpässe rasant Tempo annahmen. Nach sieben Minuten zappelte der Ball zum ersten Mal im Cappenberger Netz. Nach tollem Doppelpass über Tim Köhler und Lars Zimmer war es letzterem vorbehalten, die Führung der Gäste zu erzielen. Stockum wirkte den gesamten ersten Durchgang über wacher und präsenter. Lars Zimmer, Tim Köhler und Stefan Möer waren ständige Unruheherde vor dem GSC-Gehäuse. Manuel Sperl und seine Vordermänner behielten jedoch einen kühlen Kopf und klärten die meisten Versuche der Mannschaft von Trainer Ralf Gondolf. Kurz vor der Halbzeit belohnte sich Stockum dann aber doch noch für seine Mühen. Nach einem Flachpass aus dem Mittelfeld enteilte Köhler seinem Bewacher und schob den Ball vorbei an Tormann Sperl ein. Den starken Eindruck der ersten Halbzeit hielt Stockum im zweiten Durchgang jedoch nicht. Der SV verlagerte sein Spiel auf Konter. Dies spielte den Grün-Schwarzen in die Karten, die gefestigter und organisierter auftraten. Richtig zwingende Chancen zum Anschluss- oder gar Ausgleichstreffer hatten die Cappenberger jedoch nicht.

Sperl – Lippke (62. Knop), Jesella, Gehrmann, Pestinger (78. Wißmann), Stiens, Osmolski, Schürmann (72. Schneider), Heisig, Zocher, Schwartz.

Packheiser – Barthel, Föst, T. Opsölder (57. Tayar), Köhler (87. Uzun), Karaman, Sudholt, Möer, C. Opsölder, Zimmer (48. Isikili), Köroglu.

0:1 Zimmer (7.), 0:2 Köhler (44.).

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