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1:4 - VfB Habinghorst verliert gegen Fortuna Herne

Fußball-Landesliga

Der Zauber des Vorsonntag war schnell verflogen: Gleich im zweiten Saisonspiel gegen den forschen Aufsteiger SV Fortuna Herne hagelte es für den VfB Habinghorst in der Fußball-Landesliga eine 1:4 (0:2)-Niederlage.

CASTROP-RAUXEL

von Von Jürgen Weiß

, 22.08.2010
1:4 - VfB Habinghorst verliert gegen Fortuna Herne

Hier zwar am Ball, aber am Ende 1:4 unterlegen: der VfB Habinghorst.

Die Niederlage war nicht unverdient, aber irgendwie unglücklich. Es lief quasi alles gegen die Mannen von Trainer Dieter Beleijew. Der konnte wie erwartet Stürmer Dominic Schenkel nicht einsetzen, dem beim 0:0 in Waltrop ein Stollen eines Gegners, den Fuß perforiert hatte. Dem gestrigen Spielverlauf hätte eine quirlige Person wie der verletzte Neuzugang sicherlich gut getan.

Habinghorst begann selbstbewusst. Die ambitionierte Fortuna, die die letzten zwei Klassen im Schnelldurchgang als Meister verließ, zeigte Respekt. Oder war es nur eine Masche, die Platzherren mit dem Ballgeschiebe in der eigenen Spielhälfte einzuschläfern? Der VfB kontert - scheitert aber

Schien nicht zu klappen. Denn plötzlich konterte der VfB. Andreas Stolzenberg wurde von Marvin Willenberg auf die Reise geschickt. Schade, dass Philipp Nährig mit der Direktabnahme in dem Herner Torwart seinen Meister fand. Weiter ging es. Gordon Schwarze schickte Patrick Podwysocki in die Gasse. Doch der Habinghorster, der sich mit einer Leistenverletzung herumplagt, zeigte sich alleine vor dem Tor zu unentschlossen.

Wie es druckvoller und vor allem entscheidender geht, zeigten die Gäste. Willenberg klärt nach einem Freistoß mit dem Kopf nicht energisch genug. Der Ball kommt zum 0:1 (21.) postwendend zurück. Dumm gelaufen. Ein Doppelpass wie im Training

Es kam noch schlimmer. Ein Doppelpass, wie bei einer Trainingseinheit, brachte das 0:2 (28.). Alles gelaufen? Schien so. Podwysocki (32.) wird vom Torwart ziemlich hart attackiert. Auf einen Elfmeterpfiff warteten die heimischen Kicker vergebens.

Wie auch zu Beginn der zweiten Halbzeit. Da hatte der Referee Heiko Schneider das rettende Handspiel eines Herners vor dem Strafraum nicht geahndet. Die drohende Niederlage nahm Formen an. Die Stimmung düster wie die schwarzen Wolken, die vom Westen kommend auch Unheil von oben ankündigten. Doch "aus heiterem Himmel" das 1:2 (79.) durch Stolzenberg, der nach einem Lattenschuss von Marc Olschewski energisch per Kopf nachsetzte. Das Bemühen nach dem Wechsel wurde endlich belohnt.

Kalte Dusche - auf dem Platz und von oben Ein Blackout von Björn Schmidt zum 1:3 (80.) ließ alle Träume platzen. Dazu passt das Eigentor zum 1:4 (83.) durch Trejan Sillah, der nach einer Ecke den Ball ins eigene Netz donnerte. Apropos Donner: Direkt nach dem Abpfiff entlud sich das Gewitter, wobei die kalte Dusche von oben eigentlich nicht mehr nötig war.

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