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3:4 - Dem BVB gelingt fast noch die Aufholjagd

Fußball-Westfalenpokal

BRAMBAUER Spektakulär verlief die Westfalenpokal-Partie des BV Brambauer: Nach 20 Minuten stand es bereits 0:4, die SpVg Erkenschwick führte den Gastgeber aus Brambauer zum Teil vor. Doch nach dem Wechsel kämpfte sich das Team zurück und schnupperte an der Sensation.

von Von Michael Gössing

, 08.08.2010
3:4 - Dem BVB gelingt fast noch die Aufholjagd

Neuzugang Florian Fischer wehrte sich im ersten Pflichtspiel nach Kräften.

Erkenschwick war im ersten Durchgang in allen Belangen überlegen, spielte den BV Brambauer in den ersten 30 Minuten förmlich an die Wand und ging bereits nach fünf Minuten mit 1:0 in Führung. „Das hatte nichts mit Fußball zu tun. Wir sind allen Zweikämpfen aus dem Weg gegangen“, kritisierte Trainer Dirk Bördeling sein Team. Folglich kassierten die Schwarz-Rot-Weißen im Fünf-Minuten-Takt die Treffer zwei und drei (10. / 15.). Erst nach genau 18 Minuten durften die 194 Zuschauer in der Glückauf-Arena den ersten Torschuss für den BVB durch Dennis Stolzenhoff registrieren. Doch die leichten Befreiungsversuche wehrten nicht lange. Nach nicht einmal einem Viertel der Spielzeit, traf Tobias Bockhoff per abgefälschtem Distanzschuss zum 4:0-Pausenstand.

Nach dem Wechsel ein wie verwandelter BV Brambauer. Endlich nahmen die Mannen von Bördeling die Zweikämpfe an, verkürzten nach verwandeltem Strafstoß von Thorsten Nitsche auf 1:4. Der BVB, jetzt nach Gelbrot gegen Schurig nach dem Elfer mit einem Mann mehr, glaubte an die Pokalsensation und schien nach dem Treffer von Fathallah Boufeljat das Unmögliche doch noch möglich zu machen (58.). Zumal Erkenschwick kurz nach dem Treffer sogar ohne Trainer Jürgen Wielert an der Seitenlinie spielte. Er wurde von Schiedsrichter Björn Backhaus aus Bochum auf die Tribüne verwiesen. Sinnflutartige Regenfälle heizten die Stimmung noch einmal an, ließen ein Hauch von Pokalfieber aufkommen. Als dann auch noch Brambauers Dennis Köse (80.) mit Rot vom Platz musste, war der Pokal-Fight perfekt. Doch der BVB schaffte es nur noch auf 3:4 heranzukommen (92.). Trainer Bördeling zog dennoch ein positives Fazit: „Die Jungs haben Moral gezeigt. Die erste Halbzeit war zwar katastrophal, aber danach haben wir gezeigt das auch wir Fußball spielen können.“

Florian Fischer – Robin Heuft, Dennis Köse, Dennis Stolzenhoff, Thorsten Nitsche, Osman Kumac, Fathallah Boufeljat, Tolga Buyruk, Muhsin Ayhan (77. David Biermann), Pascal Harder (46. Elvedin Joldic), Arsit Kobuluklu (46. Philipp Rosenkranz)

Dirk Bördeling

Marcel Müller – Marcel Koch, Tim Brüggenkamp, Jan-Hendrik Schmidt, Tobias Bockhoff (65. Dennis Drontmann), Deniz Batman (80. Kevin Kokot), Stefan Oerterer (72. Alexander Glembotzki), Maurice Herold, Dennis Warncke, Mirko Talaga, Marvin Schurig

Jürgen Wielert

0:1 Schmidt (5.), 0:2 Oerterer (10.), 0:3 Talaga (15.), 0:4 Bockhoff (20.), 1:4 Nitsche (53. FE), 2:4 Boufeljat (58.), 3:4 Nitsche (92.)

Schurig (53.), Foul, Köse (80.) Foul

Björn Backhaus

194

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