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4:2 - Westhofen schlägt ETuS/DJK vor 600 Zuschauern

WESTHOFEN Jubelnde Spieler und Betreuer des VfB Westhofen streiften sich die himmelblauen Sieger-T-Shirts über: Mit dem 4:2 gegen den ETuS/DJK Schwerte feierten die Westhofener nach dem Gewinn des Hospizturniers den zweiten Turniersieg auf der Viktor-Hötter-Kampfbahn binnen zwei Wochen.

von Von Michael Dötsch

, 03.08.2008
4:2 - Westhofen schlägt ETuS/DJK vor 600 Zuschauern

Das Finale vor rund 600 Zuschauern hatte jede Menge Unterhaltungswert. Schon nach 20 Sekunden hätte Björn Hertelt die Gastgeber in Führung schießen können, traf aber nur das Außennetz. Danach aber schlug der VfB Westhofen zu – und wie! Los ging´s in der 13. Minute: Miller scheiterte mit seinem Schuss zwar an Torwart Haberschuss, doch im Nachsetzen war Adrian Kolodziej zur Stelle – 1:0. Auch beim zweiten Tor war Miller der Wegbereiter. Wieder drang er über links in den Strafraum ein und legte klug für Aumüller vor. Dieser blieb ganz cool, ließ Haberschuss ins Leere rutschen und schob seelenruhig ein– der zweite VfB-Streich (33.). Und als dem jungen Damian Kus kurz vor dem Seitenwechsel mit einem Kunstschuss vom Strafraumeck die 3:0-Halbzeitführung gelang, gab kaum noch jemand einen Pfifferling auf die „Östlichen“.

Doch sie kamen zurück. Mit Beginn des zweiten Spielabschnitts ging es fast nur noch in die Richtung des starken Westhofener Keepers Weinkauf. Der Youngster zwischen den VfB-Pfosten konnte zwar den ersten Treffer durch Hertelt nicht verhindern, parierte dann aber gleich zweimal glänzend gegen den ETuS/DJK-Torjäger. Beim zweiten Mal hatte er bei seiner Glanzparade auch das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite, als er den Kopfball mit den Fingerspitzen an den Innenpfosten lenkte. Von dort sprang der Ball ins Feld zurück. Zu diesem Zeitpunkt spielte Westhofen schon in Unterzahl, weil ausgerechnet der starke Miller sich innerhalb von anderthalb Minuten zwei ziemlich dusselige gelbe Karten abholte. Zunächst hatte er Schröder auf Höhe der Torauslinie in die Beine getreten, kurz danach legte er sich den Ball absichtlich mit der Hand vor. Die logische Folge: Gelb-rote Karte und Westhofen eine halbe Stunde in Unterzahl.Westhofen

Und der mit großer Moral auftretende ETuS/DJK drückte weiter. Als Tim Schöps´ Schussversuch bei Kimm landete, markierte dieser aus kurzer Distanz den Anschlusstreffer (81.) – der VfB wackelte bedenklich. Doch das letzte Tor fiel auf der anderen Seite. Gegen die nun völlig entblößte ETuS/DJK-Abwehr steuerte Ferenc allein auf Haberschuss zu, vollstreckte im Stile eines Torjägers zum 4:2 und war wenige Sekunden später der Mittelpunkt des Westhofener Jubelknäuels.

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