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Alfred Achtelik schafft die Einstiegshöhe nicht

Leichtathletik-WM in Málaga

Der WM-Traum ist für Alfred Achtelik schnell ausgeträumt gewesen. In Málaga war die Einstiegshöhe zu hoch für den Nordkirchener Stabhochspringer – oder zu gering, wie Achtelik selbst sagte.

Nordkirchen

, 12.09.2018
Alfred Achtelik schafft die Einstiegshöhe nicht

Alfred Achtelik schaffte es am Mittwoch bei der Weltmeisterschaft nicht zu einer gültigen Höhe. © Wolfgang Birkenstock

Alfred Achteliks Traum ist ausgeträumt – auf bittere Art und Weise. Der Stabhochspringer des FC Nordkirchen verpasste am Mittwochabend im spanischen Málaga eine Medaille bei der Senioren-Weltmeisterschaft. Ihm gelang keine gültige Höhe. Drei Mal riss die Stange bei seiner Einstiegshöhe in der M55-Konkurrenz.

Die lag bei 3,90 Meter. Das sind zehn Zentimeter weniger, als Achtelik normalerweise mindestens zum Einstieg wählt. Darin sah der Nordkirchener Athlet auch den Hauptgrund für den bitteren Ausgang des Finalwettkampfes. „Mich ärgert es, dass man sich zu so einem Mist hinreißen lässt“, sagte Achtelik dieser Zeitung am Mittwochabend. Denn er wusste um die Qualität der Konkurrenz. Dem neuen Weltmeister, Dolf Berle aus den USA, reichten 3,80 Meter zum Titel. „Wie vermutet“, sagt Achtelik, der mit nur einem gültigen Versuch souverän Weltmeister geworden wäre.

Achillessehne hält

Das Problem an der geringeren Einstiegshöhe war der daraus resultierende andere, etwas weichere Stab. Mit dem kam er jeweils der Stange zu nahe, korrigieren konnte Achtelik mit dem ungewohnten Stab nur minimal. „Das hätte ich normalerweise beim Einspringen korrigiert“, so Achtelik.

Das lag allerdings weit über zwei Stunden vor seinem ersten Sprung, da zuvor die anderen 14 Springer in Höhen ab 2,65 Meter an den Start gingen. Er ist zuversichtlich, dass er mit einer Einstiegshöhe von vier Metern einen gültigen Versuch geschafft hätte. „Bei vier Metern braucht man eine gewisse Stabhärte“, sagt Achtelik. Nämlich die, die er gewohnt ist. Daran änderte auch seine erst kürzlich verheilte Achillessehnenverletzung nichts.

„Ich habe im Training gemerkt, dass es so langsam kommt. Es hätte ausgereichen können, um über vier Meter zu springen. Das habe ich im Training auch schon geschafft“, sagt Achtelik. Grundsätzlich sei die immer noch nicht hundertprozentig fitte Sehne aber nicht entscheidend gewesen. Sie habe Achtelik aber möglicherweise zu Fehler beeinflusst, „die man so nicht macht“, vermutet Achtelik.