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Am Fuchsweg soll es heiß hergehen

Castrop-Rauxeler Derby

Mit einem ganz frühen Fußballderby werden die Castrop-Rauxeler Fußballfans schon am zweiten Spieltag der Bezirksliga-Saison am Sonntag, 22. August, beglückt: Das Spiel SuS Merklinde gegen die Nachbarkicker des SV Wacker Obercastrop könnte wieder eine ganz "heiße Kiste" werden.

CASTROP-RAUXEL

von Von Jürgen Weiß

, 20.08.2010
Am Fuchsweg soll es heiß hergehen

Vielleicht eher für den vor der Saison ausgemachten Titelfavoriten und letztjährigen Vizemeister aus Obercastrop. Dessen Trainer Uwe Esser spricht schon vor dem zweiten Spiel von einer gewissen Drucksituation: "Merklinde kann es nach dem Auftaktsieg locker angehen, wir dürfen uns eigentlich keine zweite Niederlage erlauben; das wäre schon ein richtiger Fehlstart."

Die Wackeraner hatten sich zum Saisonbeginn eine 2:3-Niederlage gegen Kirchhörde "erlaubt", die Nachbarn aus dem Süden der Stadt, kamen mit einem 4:3-Sieg aus Rahm zurück. Vorteil Merklinde? Von wegen. Denn der "äußerst dünne Kader" so Trainer Gruszka, wird am Sonntag noch weiter geschwächt. Der ansonsten mitspielende Übungsleiter selbst befindet sich in einem Kurzurlaub in Holland ("das ist langfristig geplant"). Der RN-Torjäger der Vorsaison, Nico Kresic, ist ebenfalls in die Ferien gedüst. Da dürfte sich Esser doch in einem Spieler-Schlaraffenland wähnen. Dabei war die Wacker-Elf in der jüngeren Vergangenheit arg dezimiert. Diesmal kehren Roger Schajor, Dennis Hasecke und Marcel Maluski zurück und glätten quasi die Sorgenfalten auf des Trainers Stirne. Auf der anderen Seite wird der neue Merklinder Abwehrorganisator Dietmar Gaida das Trainerzepter vom Feld her führen. Gruszka: "Der Didi Gaida hat Erfahrung genug, der wird aus unserem verbliebenen Rest schon eine schlagkräftige Mannschaft aufs Feld führen."

Das glaubt auch Esser: "Die Merklinder haben mit ihren erfahrenen Leuten doch eine gute Hand bewiesen; vor allem die Ruhe beim SuS hat mich schon in den letzten Wochen sehr beeindruckt." Sicherlich dachte der Wacker-Coach dabei an die Vergangenheit, als es nicht nur auf dem Platz, sondern ebenfalls zwischen den Trainerbänken verbal hoch herging. Esser: "Das Schöne ist, dass nach den Spielen wieder alles vergessen war."

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