Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Auf der Außenbahn: Scampis nach Ballermann-Art

CASTROP-RAUXEL Während Timo Boll Silber im olympischen Teamfinale erringen konnte, präsentiert sich Sascha Beleijew, Sportlicher Leiter der Spvg Schwerin, auch außerhalb des Platzes in guter Form. Ruderin Elke Hipler hat schon schönere Tage als bei den Olympischen Spielen erlebt. Indes traf Volker Engel vom Kirchhörder SC seinen Namensvetter. Wie das alles zusammenhängt? Heute auf der Außenbahn.

von Von Carsten Loos, Jörg Laumann und Jürgen Weiß

, 18.08.2008

Timo Boll, Tischtennis-Spieler, hat mit dem Einzug der deutschen Mannschaft ins olympische Teamfinale gegen China die Geduld jener Zuschauer wohl endgültig belohnt, die ihn vor zehn Jahren erstmals an der Tischtennis-Platte gesehen haben. Damals spielte die deutsche Nationalmannschaft ein Europaliga-Match in der Castrop-Rauxeler Europahalle. Und statt des Doppel-Weltmeisters Jörg Roßkopf wartete das deutsche Team mit einem 17-jährigen Nachwuchs-Talent auf, um ihn an die große weite Tischtennis-Welt heranzuführen. Unbekanntes Talent statt berühmtem Routinier; das stimmte manch einen Zuschauer seinerzeit eher ärgerlich. Am Montagnachmittag wird der eine oder andere von damals sicher vor dem Bildschirm gesessen haben, um mitzufiebern, als Boll mit seinem Team Olympia-Silber erkämpfte.

Sascha Beleijew, Sportlicher Leiter der Spvg Schwerin, und seine Blau-Gelben präsentierten sich zum Landesliga-Start auch außerhalb des Platzes in guter Form. "Zu den Heimspielen können wir jetzt eine umfangreiche Speisekarte anbieten", freute sich Beleijew über das neue kulinarische Angebot im Vereinsheim am Grafweg. Joe Durrey, Küchenchef des Restaurants Olivo an der Bahnhofstraße, nutzt seinen freien Sonntag ab sofort, um den "Blau-Gelben" in der Gastronomie unter die Arme zu greifen. Vor, während und nach den Heimspielen können sich die Schweriner Zuschauer nun mit Spezialgerichten wie den Schnitzelvariationen "Blau-Gelb" oder "Schweriner Berg" stärken, oder auch bei den "Scampis Ballermann 6" in Urlaubserinnerungen schwelgen.

Elke Hipler (rechts),Ruderin, hat schon schönere Tage erlebt als bei den Olympischen Spielen jetzt in Peking, wo sie mit dem deutschen Frauen-Achter im Hoffnungslauf geradezu unterging. Die 30-jährige Essenerin war, neben vielen anderen Erfolgem in ihre sportlichen Karriere, 1997 WM-Dritte im Frauen-Vierer gemeinsam mit Pia und Anna Coenen vom RV Rauxel. Im Gegensatz zu ihrer damaligen Mitstreiterin haben die beiden Schwestern aus der Europastadt ihr Boot jedoch schon lange in der Bootshalle abgestellt.

Volker Engel , Trainer des Bezirksligisten Kirchhörder SC, musste doch schmunzeln, als sich der RN-Fotoreporter gleichen Namens vor einem Schnappschuss vorstellte. Doch während "unser Volker Engel" am Sonntag von einem Termin zum anderen "flog", gelang es dem Dortmunder Trainer nicht seinen, Spielern Flügel zu verleihen. Da half auch zur Beruhigung seine kurz vor dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit in der Hocke hinter der Trainerbank genossene Zigarette nicht weiter. Seine Mannschaft verlor beim SuS Merklinde klarer als es das 2:4 aussagt. Schon zur Pause hatte der Coach festgestellt: "Wir können froh sein, nur mit 0:2 im Rückstand zu liegen." Lachen konnte da der Coach nur, als sein Namensvetter auf den Auslöser drückte. 

Lesen Sie jetzt