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Aufstieg bei Wethmar zunächst kein Thema

Fußball: Bezirksliga

Fußball-Bezirksliga-Vizemeister TuS Westfalia Wethmar ist am Samstagvormittag mit dem neuen Chefcoach Simon Erling in die Vorbereitung auf die neue Saison gestartet. Mit punktuellen Verstärkungen und wenigen Abgängen dürften die Grün-Weißen wieder zum erweiterten Favoritenkreis auf die Meisterschaft zählen.

WETHMAR

, 02.07.2017
Aufstieg bei Wethmar zunächst kein Thema

Verregneter Auftakt am Samstag: Wethmars neuer Trainer Simon Erling l.) mit seinen Neuzugängen, Co-Trainern und dem Sportlichen Leiter Rolf Nehling, der das Team in der vergangenen Rückserie trainiert hatte.

„Für ganz oben hat es im letzten Jahr nicht gereicht. Unter den ersten Fünf zu landen ist wieder unser Ziel“, erklärte der Sportliche Leiter Rolf Nehling zum Auftakt. Coach Erling stellte aber unmissverständlich klar: „Der Aufstieg ist erst einmal kein Thema.“ Außerdem sei auch die Konkurrenz groß.

Die beiden schätzen den Dortmunder Aufsteiger VfR Sölde stark ein. Zudem sei RW Unna sehr offensivstark. Erling traut SuS Kaiserau nach einer starken Rückrunde einiges zu. Außerdem rechnet er mit einem starken Nachbarn aus Brambauer. Der BVB habe sich gut verstärkt und müsse sich nun als Team finden. Nordkirchen mit den höherklassigen Neuen wie Nils Venneker (SV Herbern) und Joachim Mrowiec (Erkenschwick) könnte ebenfalls eine gute Rolle spielen.

Schwachpunkte ausgemerzt

Das gilt aber auch für das Team vom Cappenberger See. Zwar bestand nach den Abgängen von Joo Seung Oh und Cody de Grood Handlungsbedarf im Zentrum. Doch beide spielten zuletzt kaum für den TWW. Mit Fabian Hillmeister und Patrick Schöpf hat die Westfalia jetzt zwei neue Sechser. Christian Wantoch von Rekowski verstärkt die Wethmarer Offensive. Jonas Osterholz aus der Jugend sei im Mittelfeld variabel einsetzbar. Ayhan Karabel habe eine starke Technik, müsse aber nach einem Jahr Pause rechtzeitig fit werden.

„Wir haben Schwachpunkte gezielt ausgemerzt“, erklärte Nehling. „Wir sind überall mindestens doppelt besetzt. Das belebt den Konkurrenzkampf.“ Auch auf der Torhüterposition ist die Westfalia nun besser aufgestellt. Bendix Wagner stößt aus der U23 fest zum Bezirksliga-Kader neben Maik Müller. Darüber hinaus hat man mit Niklas Dvorak aus der A-Jugend einen guten dritten Keeper in der U23. Als neuer Torwarttrainer wird sich Björn Hennecke um die Schnapper kümmern.

Rene Harder ist zurück

Nicht zu unterschätzen ist zudem die Rückkehr von Rene Harder. Zwar gehörte er nominell schon im vergangenen Jahr zum Kader, konnte aufgrund einer Verletzung aber kein Spiel bestreiten. Beim Trainingsstart am Samstag ließ er bereits durchblicken, dass er sich im 29-Mann-Kader behaupten will und kann. Nehling: „In fünf Wochen werden erste Leute zur U23 gehen. Dort können sie sich aber stets für die Erste empfehlen.“ Spielerisch soll sich wenig verändern unter dem neuen Coach Erling.

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