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Basketball

BSV Wulfen kassiert zwei Niederlagen

WULFEN Der BSV Wulfen hat am Wochenende sowohl im Pokal als auch in der Liga verloren. In einem Spiel flatterten den Wulfenern dabei gehörig die Nerven. Leider im Falschen, dem Punktspiel bei den Düsseldorf Giants.

BSV Wulfen kassiert zwei Niederlagen

Chris Brown (r.) war sowohl am Samstag in Düsseldorf als auch Sonntag gegen Köln (Foto) Wulfens erfolgreichster Werfer.

Trainer Maik Berger und der Sportliche Leiter Volker Cornelisen waren sich einig: Hätte ihr Team am Samstag bei den Giants so befreit aufgespielt wie am Sonntag gegen Köln, dann hätte es wohl anders ausgesehen. Doch so wirkten die Wulfener in dem wichtigen Kellerduell wie gehemmt. Nur drei Spieler punkteten zweistellig. Insgesamt zu wenig, um gegen die Giants zu bestehen. Denn die hatten mit dem Iren Sean McGonagill und US-Center Dijon Smith eine Achse, gegen die der BSV einfach kein Mittel fand. Im Angriff setzte McGonagill seine Nebenleute mit starken Pässen in Szene und in der Verteidigung verbuchte er nicht weniger als sieben Ballgewinne. „Er hebt seine Nebenleute auf ein ganz anderes Niveau“, lobte Volker Cornelisen. Zur Pause hatte sich Düsseldorf einen 40:29-Vorsprung heraus gespielt. Angesichts des Wulfener Nervenkostüms im Grunde schon mehr als die halbe Miete. Die Gäste kamen noch zweimal bis auf sechs Punkte heran (45:51, 27.; 52:58, 31.), doch das war‘s.

Günther (17), Lehmann, Penders, Terboven, Gashi (6/2), Mazur (12/1), Brown (22/1), Huster (o.E.), Marquardt (4), Vadder (4), David (2).

Der Druck, der die Wulfener abends zuvor in Düsseldorf noch gelähmt hatte, schien am Sonntag im Pokalspiel wie weggeblasen. Obwohl Center Philipp Mazur beruflich verhindert war, boten die Gastgeber dem Tabellenführer der 1. Regionalliga vor allem im ersten Viertel Paroli. Mazurs Vertreter Tim David hatte gute Szenen und Mr. Überall Chris Brown trug den BSV zu einer 28:25-Führung. Köln ließ aber schon zu diesem Zeitpunkt seine individuelle Klasse aufblitzen. Die Aufbauspieler Marin Petric (17/5) und Omari Knox (18/2) punkteten verlässlich, der Ball lief in der Regel über viele Stationen zum gut postierten Werfer und in der Mitte hatten die Gäste mit dem Litauer Gytis Pakalniskis, Lennart Jördell oder Ex-Nationalspieler Bernd Kruel ebenfalls Masse und Klasse. Wulfens Aktionen wirkten verglichen damit hektischer. Physisch im Nachteil mussten die Aufbauspieler des BSV für ihre Würfe deutlich härter arbeiten als die im Schnitt zehn Zentimeter größeren Kölner. Trotzdem ließ der Auftritt des BSV auf Besserung auch in der Liga hoffen. Maik Berger attestierte seinem Team auf jeden Fall: „Ich hätte nicht gedacht, dass wir nach der Niederlage von Samstag heute solch eine Leistung zeigen können. Es geht jetzt darum, die Köpfe hoch zu halten, aus den Downs heraus zu kommen und die Fans wieder mit zu nehmen. Das hat heute schon deutlich mehr Spaß gemacht als die letzten sechs, sieben Spiele.“ Das galt wohl auch für die Fans, die nun hoffen, dass Wulfen im Heimspiel am Samstag auch in der Liga an die Pokalleistung anknüpft. Gegner dann: erneut die KölnRheinstars ... 

Günther (7/1), Lehmann (1), Penders, Terboven (4), Gashi (6/2), Brown (27/1), Huster, Marquardt (19/3), Vadder (8), David (4).

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