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BV Brambauer: 13/45 statt „Lünen“

Neuer Name

Der Vereinsname BV Brambauer-Lünen ist schon bald Geschichte. Auf einer außerordentlichen Versammlung haben sich die Mitglieder am Freitagabend im Marmorsaal der Firma Stolzenhoff zur Rückkehr zum früheren Vereinsnamen entschieden. Sobald juristisch alles geklärt ist, wird der Fußball-Bezirksligist wieder unter dem Namen BV Brambauer 13/45 auflaufen.

Lünen

, 24.02.2017
BV Brambauer: 13/45 statt „Lünen“

Hoch die Hände: Die Mitglieder um den Sportlichen Leiter Mario Kranich (Foto u., l.) und Co-Trainer Jascha Keller (r.) stimmten der Umbenennung zu.

Dieser Vereinsname war 2007 ins Leben gerufen worden, als sich die früheren Rivalen BV Brambauer 13 und FC Brambauer 45 zur Fusion entschieden hatten. 2010 wurde der Vereinsname in BV Brambauer-Lünen geändert. Der Grund: Die Klubverantwortlichen hatten sich eine größere Attraktivität für Lüner Sponsoren erhofft. Der erhoffte Effekt war jedoch überschaubar, viele Mitglieder konnten sich mit dem Namen nie anfreunden. Allen voran Dieter Rogmann. Er hatte den Antrag zur Rückkehr zum früheren Vereinsnamen gestellt.

Mit Erfolg. Die circa 60 anwesenden Mitglieder folgten Rogmanns Antrag bei nur zwei Gegenstimmen und vier Enthaltungen mit großer Mehrheit. Ganz zur Freude Rogmanns: „Wir sind doch alles Brambaueraner.“ Rogmann rechnet mit Kosten durch die Namensänderung von 2000 Euro. „Für das Amtsgericht, für den Notar“, sagte er. Kosten, die Rogmann selbst tragen wird. Der Applaus der BVB-Mitglieder war ihm gewiss.

"Ans Herz gewachsen"

Die Entscheidung freute auch Brambauers Vorsitzenden Burkhard Trompeter: „Schließlich hat meine Frau die 1345 im Auto-Kennzeichen.“ Er richtete sich aber auch an die Mitglieder: „Vergesst nie, dass wir ein Verein sind.“ Dieser Gedanke sei seit seinem Amtsantritt im Mai 2016 vorbildlich gelebt worden: „Es ist ein riesiger Ruck durch den Verein gegangen. Man kann jeden nach Hilfe fragen. Ich wollte gar nicht Vorsitzender werden. Aber der BV Brambauer ist mir ans Herz gewachsen.“ Auch finanziell sei der Klub auf einem guten Weg.

„Wir sind dabei, die großen Schulden langsam aber stetig abzubauen“, sagte Trompeter. „Wir wollen aber nie wieder auf Pump leben. Für Geld geht hier nichts“, fügte sein Stellvertreter Helmut Stolzenhoff bei der nur 27 Minuten dauernden Mitgliederversammlung hinzu und setzte gleich ein Zeichen: „Die Getränke heute Abend stelle ich dem Verein zur Verfügung. Ich wünsche mir aber von jedem von euch einen Obolus für die BVB-Jugendkasse.“ Ein Aufruf, dem die Mitglieder gerne folgten.

Grundsteinlegung

Schließlich hatten sie zuvor gute Nachrichten vernehmen dürfen. Die Grundsteinlegung für das neue Vereinsheim in der Glückauf-Arena ist bereits für den März geplant. Die neuen Umkleiden sollen spätestens im Juli eingeweiht werden. Dann sind die Zeiten vorbei, in denen sich die Fußballer in durch die Stadt angemieteten Containern umziehen müssen.

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