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BV Brambauer bescheiden trotz Verstärkung

Fußball: Bezirksliga

Der BV Brambauer ist am Sonntag offiziell ins Training für die kommende Saison gestartet. Gemeinsam begrüßte die Vereinsführung um Burkhard Trompeter, Helmut Stolzenhoff, Rainer Manns und dem Sportlichen Leiter Mario Kranich elf neue Akteure. Trotz guter Verstärkung gibt sich der BVB bescheiden mit Blick auf die Saisonziele.

LÜNEN

, 09.07.2017
BV Brambauer bescheiden trotz Verstärkung

Neue Gesichter in Brambauer: Vorsitzender Burkhard Trompeter (h., 2.v.l.), seine Stellvertreter Helmut Stolzenhoff (l.) und Rainer Manns (r.) sowie der Sportliche Leiter Mario Kranich (h., 2.v.r.) stellten die Neuzugänge Nezar Hassani (h., 3.v.l.), Timo Kollakowski, Bastian Ehrentraut, Marvin Schuster sowie (v.v.l.) Markus Poczkaj, Enes Demirbilek, Enrico Christal, Marcel Schaub, Christoph Krziwanek, Bastian Hufnagel und Daniel Berger vor.

„Unser Ziel ist kein anderes als in der vergangenen Saison“, sagte der neue Co-Trainer Dennis Köse, der beim Auftakt den verhinderten Coach Jascha Keller vertrat. „Wir haben wieder einen kleinen Umbruch mit vielen jungen Spielern. Ziel ist es, so schnell wie möglich nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben.“ Doch in der zurückliegenden Spielzeit rüttelte Brambauer lange am Tor zur Landesliga. Erst zum Ende Saison ging den Schwarz-Weiß-Roten etwas die Luft aus.

Kein Mitfavorit

„Natürlich wollen wir mit einer ähnlichen Lockerheit wie im Vorjahr versuchen, solange wie möglich im oberen Tabellendrittel zu spielen“, ergänzte Köse. Doch eine Mitfavoritenrolle auf den Titelgewinn wollen trotz einer guten Vorsaison und vieler Neuzugänge weder Köse noch Mario Kranich geltend machen. Klar, man könne durch gute Neuzugänge Schwachstellen ausmerzen, so Kranich. Doch diese Neuen müssten auch erst einmal integriert werden. Und dann gibt es auch noch reichlich Konkurrenz in der Bezirksliga 8.

Köse: „Ich habe mir die Vorstellungen der anderen Mannschaften angesehen. Kaiserau und Kirchderne haben gute Kader. Die Liga wird zwar nicht viel stärker, aber um einiges ausgeglichener sein. Es sind Neulinge dazugekommen, die ähnlich stark sind wie die fünf Besten der vergangenen Spielzeit. Doch es ist keiner dabei, der die Liga in Grund und Boden spielen wird.“

Das Brambauer Aufgebot kann sich sehen lassen. In der Offensive fehlte dem BVB oftmals eine Alternative zu Torjäger Marcel Bieber. „Jetzt sind wir vorne stark besetzt und haben genug Alternativen“, sagte Kranich. Marvin Schuster und Daniel Berger kommen vom A-Liga-Meister PSV Bork. Allein Schuster traf in 32 Ligaspielen 34 Mal. Mit Enrico Christal und Christoph Krziwanek vom VfB Lünen, den Rückkehrern Markus Poczkaj aus Castrop-Rauxel und Timo Kollakowski aus Selm und vielen weiteren Neuen scheint Brambauer in fast allen Bereichen besser besetzt als zuletzt.

30 Mann umfasst der Kader, kein Akteur ist älter als 30 Jahre alt. Dennis Köse, Joachim Coers und Michel Kröger sind mit je 29 Jahren die ältesten im Team. „Viele Spieler werden wohl schlaflose Nächte haben. Der Konkurrenzkampf ist groß“, sagte Kranich. Und er betonte: „Jeder von den 30 Mann hat eine reelle Chance. Niemand wird zu kurz kommen.“

Reger Austausch

Deshalb sollen möglichst alle Spieler in den nächsten drei Wochen möglichst viel Spielpraxis erfahren. „Natürlich wird der Kader nicht dauerhaft 30 Mann umfassen. Es wird sich dezimieren. Einige Spieler bekommen Spielpraxis in der zweiten Mannschaft“, sagte Köse, der auf einen regen Austausch mit der A-Liga-U23 setzt.