Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

BVH verkauft sich teuer

HOLSTERHAUSEN Ein 0:4 hört sich deutlich an, doch die 250 Zuschauer auf dem Holsterhausener Waldsportplatz sahen eine gar nicht so eindeutige Partie. Der Bezirksligist BVH Dorsten bot dem NRW-Ligisten Westfalia Herne einen starken Pokalkampf.

BVH verkauft sich teuer

Die Holsterhausener Defensive verkaufte sich gegen Herne gut.

Der BVH begann die Partie natürlich eher defensiv. Die Gastgeber setzten die Taktik von Trainer Christian Gabmaier sehr gut um. Sie standen eng bei den Gegenspielern und gingen auch sehr engagiert in die Zweikämpfe. Dennoch waren die Herner in ihrer Anfangsoffensive sehr gefährlich. Das frühe 1:0 durch Arben Tahiri (12.), ließ bei einigen BVH-Anhängern die Furcht vor einem ganz unerquicklichen Ergebnis aufkommen. Doch es kam ganz anders. Nur zwei Minuten nach dem Rückstand stand Christian Reckmann ganz frei vor dem Herner Tor, schoss aber Keeper André Lindenblatt an. Nur kurze Zeit verlängerte Sascha Mahlitz einen Kopfball per Kopf auf den langen Pfosten, Mustafa Sahintürk kam aber Zentimeter zu spät und das Leder strich ganz knapp am Tor vorbei. BVH-Schlussmann Marcel Czok, bester Akteur des Matches, vereitelte auch einige Herner Chancen. So wehrte er einen Schuss Martin Setzkes mit einer tollen Reaktion ab. Auch nach dem Seiten-wechsel war Herne zwar fußballerisch stärker, aber ein Unterschied von drei Ligen war nie zu erkennen. Immer wieder schafften es die BVH-Stürmer, die Herner Abwehr in Verlegenheit zu bringen. So jagte Matthias Müller die Kugel volley aufs Tor, schoss aber einen Herner an, der kurz vor der Linie stand.

Der Schiedsrichter spielte eine unrühmlich Rolle, als er nach einem angeblichen Foulspiel von Mahlitz an Setzke auf den Punkt zeigte. „Das war kein Elfer“, sagte auch Hernes Coach Christoph Schlebach. Setzke war es egal und er schoss das 0:2 (62.). Gleich im Anschluss hatte aber Reckmann den Anschlusstreffer auf dem Fuß. Martin Setzke, zuvor noch Nutznießer einer Fehlentscheidung, wurde dann Opfer einer solchen, als er wegen einer Nichtigkeit gelb-rot sah (72.). Die endgültige Entscheidung ließ lange auf sich warten, da Czok etliche Male glänzend hielt. Beim Doppelschlag des Ex-Rhaders André Badur (85., 87.) war er dann aber machtlos.

Czok, Reckmann, Elvermann, Bischof, Mahlitz, Richter, Müller, Klein (53. Aldenhoff), Kara, Welter, Sahintürk (58. Knoblauch).

0:1 Tahiri (12.), 0:2 Setzke (Foulelfmeter, 63.), 0:3 Badur (85.), 0:4 Badur (87.).

Gelb-rot gegen Setzke (72.).

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Schwimmen

Schermbecks Shortys in guter Form

Bei ihrem ersten Wettkampf in 2018 zeigten sich 14 Aktive des WSV Schermbeck beim Shortyschwimmen des SV Delphin Dorsten in guter Form. Die Schwimmer im Alter von 8 bis 12 Jahren sicherten sich im Wulfener Freizeitbad zahlreiche Medaillenplätze und viele persönliche Bestzeiten.mehr...

Fußball

„Ich fühl mich pudelwohl“

SCHERMBECK chermbecks Trainer Thomas Falkowski zieht ein positives Fazit seiner bisherigen Zeit beim SVS. Momentan plagen ihn aber Personalsorgen.mehr...

Basketball

BG will ihr Publikum verwöhnen

DORSTEN Die BG Dorsten hat noch drei Heimspiele. Das Erste gegen Kamp-Lintfort scheint das Leichteste zu sein, doch die Dorstener kränkeln gerade.mehr...

Handball

Schermbecker Teams haben Personalsorgen

SCHERMBECK / DORSTEN Beide Herren-Teams des SV Schermbeck haben an diesem Wochenende Personalprobleme. Die Spielerinnen des VfL Dorsten dürfen sich keine typische Sonntagsleistung erlauben.mehr...