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Basketball: Dämpfer für Buschmänner

DORSTEN Mächtig verschnupft hat Alois Buschmann, Trainer der Regionalliga-Basketballer, die Werner Ballspielhalle verlassen. Der BG-Coach war stinkig. Was seine Mannschaft in den 40 Testspielminuten gegen den TV Werne (2. Regionalliga) abgeliefert hatte, passte ihm gar nicht. Gar nicht! Die Dorstener verloren 72:79. Und das verdient.

Basketball: Dämpfer für Buschmänner

Dorstens Daryl Cohen kam auf 23 Punkte - eine Galavorstellung war's trotzdem nicht.

„Ich hab schon beim Warmmachen gesehen, dass das nichts wird“, schnaubte Buschmann. Ihm habe die nötige Einstellung gefehlt, um die Partie zu gewinnen. Im Zwiegespräch mit Aufbau Niklas Cox machte er genau das klar.   Während Cox versucht war, die mangelnde Hilfe in der Defense zu kritisieren, sagte ihm Buschmann klipp und klar, dass die Defense nicht der springende Punkt war. Zumindest nicht der Einzige. Wenn man mangelnde Einstellung, schwache Defense und eine unterirdische Freiwurfquote (16/39, 41 Prozent) zusammenrechnet, kommt unterm Strich eine verdiente Niederlage heraus. „Ich hoffe, wir haben zum richtigen Zeitpunkt einen auf den Sack gekriegt“, schimpfte Buschmann. Gute Laune geht anders, soviel steht nach dem Testspiel in Werne fest.

  Die Buschmänner lebten in ersten Linie von den durchaus durchwachsenen Vorstellungen ihrer US-Amerikaner Daryl Cohen (23 Punkte) und Darryl Sommerset (25). Zusammen erzielten sie mehr als die Hälfte der Dorstener Punkte – gebracht hat‘s letztlich wenig. Von den übrigen BG-Akteuren kam zu wenig. Das Paradebeispiel für einen rabenschwarzen Abend lieferte Felix Werner ab – seine freien Würfe fanden einfach nicht den Weg in den Korb. Teilweise schien es, als sei der Werner Korb vernagelt – ein Indiz dafür könnte die maue Freiwurfquote sein. Könnte. Konjunktiv. Ausreden wollte Buschmann nach 40 dürftigen Minuten nicht gelten lassen. Er hatte viele Kritikpunkte. Defense, Freiwürfe – das Einstellungs-Problem. „Eigentlich wollen wir jedes Spiel gewinnen“, sagt Buschmann. Eigentlich. Viel davon gesehen hat man in Werne nicht.

  Letztlich war es die Teamleistung der Werner, die den Ausschlag gab. Team: das Zauberwort. Aus einem soliden TV-Kollektiv stachen die Amis Trevor Wittwer (20) und Matthew Goldsmith (18) heraus.

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