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Beim Lüner SV steht die Fitness im Fokus

Fußball: Westfalenliga

Die Sommerpause des klassenhöchsten Lüner Fußballvereins endet am Sonntagmittag. Dann startet Westfalenligist Lüner SV um 12 Uhr in der Kampfbahn Schwansbell in die Vorbereitung auf die neue Saison 2017/2018. Sportlich will Trainer Mario Plechaty den Schwerpunkt seines Trainings im Vergleich zum Vorjahr verschieben.

LÜNEN

, 28.06.2017
Beim Lüner SV steht die Fitness im Fokus

Der Lüner SV um Kapitän Lukas Ziegelmeir (liegend) startet am Sonntag in die Saisonvorbereitung. Im Testspiel gegen Regionalligist Borussia Dortmund U23 am 11. Juli will man sich besser verkaufen als beim 0:9 im vergangenen Jahr.

„Ich habe mir vorgenommen, dass wir diesmal mehr im Fitnessbereich arbeiten“, sagt Plechaty. „Es wird eine schwierigere Saison als die vergangene. Deshalb müssen wir fitter sein. In vielen Spielen haben wir in der letzten Minute ein Gegentor bekommen. Das ist oft ein Zeichen für mangelnde Fitness und Konzentration.“

Es wird einen größeren Umbruch bei den Rot-Weißen geben. „Frischer Wind mit vielen neuen und jungen Spielern“, wie Plechaty sagt. Die Vorbereitungszeit sei daher eine Findungsphase, in der man sich kennenlernen und Neue schnell integrieren müsse. „Da ist es positiv, dass es diesmal weniger Urlauber gibt als im vergangenen Jahr. Es fahren auch fast alle mit ins Trainingslager. Das ist gut für die Kameradschaft“, so Plechaty. Das dreitägige Trainingslager im sauerländischen Medebach endet am Sonntag, 9. Juli (13 Uhr), mit einem ersten Testspiel beim Landesliga-Aufsteiger RSV Meinerzhagen.

Doch Plechaty weiß um die Schwierigkeit, spielstarke Spieler wie Volkan Ekici und Ricardo Ribeiro ersetzen zu müssen: „Wir werden sehen, wie gut die Neuen sind. Manche schaffen es sofort, andere werden mehr Zeit brauchen. Unsere Art Fußball zu spielen wird sich ändern. Wir werden defensiver spielen und nicht mehr ins offene Messer laufen.“

Man müsse sich so schnell wie möglich auf ein Spielsystem festlegen. Dafür sind Plechaty insbesondere die vielen Trainingseinheiten wichtig. „Es ist nicht immer gut, viel zu spielen und an vielen Turnieren teilzunehmen. Zu trainieren ist oft wichtiger als ein Spiel“, sagt Plechaty, der deshalb bewusst auf eine Fülle von Turnierteilnahmen und Testspielen verzichtet.

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Höhepunkte der Vorbereitung werden zwei Besuche des Vizemeisters der Regionalliga West, Borussia Dortmund U23, im Stadion Kampfbahn Schwansbell sein. Die Zweite des Bundesliga-Dritten aus Dortmund erwartet am Samstag, 8. Juli, um 15 Uhr in Lünen zu einem Testspiel den Drittligisten VfL Osnabrück. Und schon drei Tage später, am 11. Juli, kommen in der Kampfbahn ab 19 Uhr gerade die Fans des LSV auf ihre Kosten. Die LSVer treten mit ihrem neu formierten Team gegen die neu bestückte BVB-Zweite mit dem Ex-Brambauer Stürmer Philipp Hanke an – mittlerweile eine Tradition in der Vorbereitung.

„Gegen Dortmund wollen wir uns gut verkaufen, nicht so viele Gegentore bekommen wie beim 0:9 im letzten Jahr“, betont Plechaty. „Deshalb werde ich keine großen Experimente machen. Es werden die besten und fittesten Akteure spielen. Sachen ausprobieren, kann man gegen andere Gegner.“