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Beleijew hofft wieder auf die "magischen Momente"

VfB Habinghorst

Für die Fußballer des VfB Habinghorst geht das Abenteuer Landesliga weiter. Zum Saisonauftakt 2010/2011 schickt Trainer Dieter Beleijew am Sonntag, 15. August, ein ziemlich umgekrempeltes Team auf den Rasen von Westfalenliga-Absteiger Teutonia/ SuS Waltrop ins Meisterschaftsrennen.

CASTROP-RAUXEL

von Von Jürgen Weiß

, 13.08.2010
Beleijew hofft wieder auf die "magischen Momente"

Dieter Beleijew, Trainer des VfB Habinghorst.

Beide hätten sich bald gar nicht in dieser Liga wieder getroffen. Wer denkt nicht an diesen letzten Spieltag der vergangenen Saison zurück? Da hatten die Habinghorster selbst mit 3:2 gegen Langenbochum gewonnen und durften - dank tatkräftiger Mithilfe des SC Weitmar, der Kornharpen besiegte - den Abstiegsplatz in letzter Sekunde verlassen. Und auch diesmal redet das ganz Umfeld nur von Abstieg. Lediglich Coach Beleijew lebt allen Pessimisten den Optimismus vor: "Es dauert sicherlich noch eine Zeit, bis wir uns eingespielt haben, aber wenn wir unsere Defensive in den Griff bekommen, werden sich noch einige wundern."

Deshalb will er auch das Pokalspiel bei Victoria Habinghorst nicht überbewerten: "In Waltrop sind wir nicht der Favorit, aber gegen die Teutonen haben wir immer gut ausgesehen." Beleijew hatte es ja immer wieder geschafft, seiner Formation ein "Sieger-Gen" einzuimpfen, das immer wieder gegen vermeintlich Stärkere wirkte. Vom alten Kader werden im Waltroper Sportzentrum Nord nur Torwart Daniel Kozakowski, Marc Olschewski, Philipp Nährig, Björn Schmidt, sowie Patrick Podwysocki zur Verfügung stehen. Rafael Schmieja und Hayder Bozkurt fehlen verletzt. So kommt es zu einem großen Teil auf die neuen Akteure an, wie die neuerliche Präsentation ausfällt. Selbst in der letzten Zitterserie gab es tolle Momente, ehe nach Ausflügen sogar an die Tabellenspitze (!), die rasante Talfahrt einsetzte. Hauptgrund des Absturzes war der für Außenstehende nicht zu übersehende Harmonie-Verlust. Erst nach dem glücklichen Abschluss der Saison schienen sich wieder alle "lieb" zu haben.

Jedoch schon während der Stadtmeisterschaft bröckelte die frische Zuneigung wieder. Beleijew ist sich sicher: "Das ist ausgeräumt." Und baut dabei auf seinen Spielmacher Marc Olschewski, der beim Pokalspiel fehlte: "Marc war beruflich in Münster; in Waltrop hoffe ich auf seine magischen Momente."

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