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Sportpolitik

Besuch auf dem Schützenhof: CDU-Fraktion informiert sich vor Ort

Schwerte Der Verein sei in seiner Existenz bedroht, wenn der Kunstrasen nicht erneuert wird, war auf der Jahreshauptversammlung des VfL Schwerte vor einer Woche zu hören. Die schnelle Reaktion darauf war ein Ortstermin auf dem Schützenhof.

Besuch auf dem Schützenhof: CDU-Fraktion informiert sich vor Ort

So sieht der Kunstrasenbelag aus, den sich der VfL Schwerte an Stelle der in die Jahre gekommenen maroden Spielfläche auf dem Schützenhof wünscht. Bernd Arnhold (re.), Günther Thurau, „Kiki“ Kneuper und Arnd Brenscheidt (v.li.) vom VfL sprachen mit der CDU-Fraktionsspitze in Person von Marco Kordt (4.v.re.) und Bianca Dausend (5.v.li.) und weiteren Christdemokraten. Foto: Bernd Paulitschke

Als Auftakt ihrer „Vor-Ort-Tour 2018“ bezeichnete die CDU-Fraktion den Besuch der Sportanlage Schützenhof am Dienstagabend. Mitglieder aus der Fraktion und der Ortsunion Schwerte-Mitte waren zu Gast an der Schützenstraße beim VfL Schwerte. Dessen Vorstand war trotz des recht kurzfristig anberaumten Termins komplett gekommen, „um die Wichtigkeit der Thematik deutlich zu machen“, so VfL-Wirtschaftsratsvorsitzender Bernd Arnhold, der das Gespräch „sehr konstruktiv“ fand. Die Christdemokraten werteten das Treffen ebenso. „Wir haben viel erfahren über Rasenplätze, die in die Jahre gekommen sind, über Jugendarbeit, die Lust auf Fußball machen soll und über das Wohl und Wehe des modernen Amateurfußballs“, erklärt Bianca Dausend, Stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU. Das Vorstandsteam des VfL präsentierte den Christdemokraten nicht nur den Ist-Zustand des Platzes, sondern zeigte ihnen auch die Vereinsräumlichkeiten inklusive der modernisierten Gastronomie.

Seitens der CDU soll der Ortstermin auf dem Schützenhof nicht der einzige dieser Art bleiben. „Wir sehen uns nach und nach sämtliche Schwerter Spielstätten an und möchten uns vor Ort ein Bild von den Gegebenheiten machen“, versprechen die Christdemokraten. Und weiter: „Wir möchten offen über Stärken und Schwächen ins Gespräch kommen und gemeinsam mit den Sportvereinen die Ärmel hochkrempeln, um Schwerte weiterhin attraktiv als Fußballstadt zu erhalten.“ Fraktionsvorsitzender Marco Kordt und Bianca Dausend als seine Stellvertreterin betonten, es gehe ihnen darum, dass eigene Kräfte mobilisiert werden und dabei die Politik und Verwaltung entsprechende Rahmenbedingungen schaffen solle.

Die VfL-Führung machte bei dem Ortstermin außerdem deutlich, „dass wir nach wie vor offen für Fusionsgedanken sind“, wie es Bernd Arnhold formulierte. Die gewünschte Platzrenovierung aber werden die Blau-Weißen allein in Angriff nehmen. In der nächsten Sportausschuss-Sitzung am 25. April, in der der VfL-Antrag behandelt werden wird, sollen die ersten Weichen gestellt werden.

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