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Bezirksliga-Quintett scheint für die nächste Saison gut aufgestellt

Fußball

Stichtag 1. Juli – im Amateurfußball ist die Wechselfrist vorüber. Die fünf Bezirksligisten sehen sich für die neue Saison gerüstet wollen allesamt in die obere Tabellenhälfte.

Schwerte

von Michael Doetsch, Jörg Krause

, 01.07.2018
Bezirksliga-Quintett scheint für die nächste Saison gut aufgestellt

Offensivspieler Florian Ruß, hier noch in der Landesliga für den SC Hennen am Ball, spielt in der kommenden Saison für den für den Geisecker SV. © Manuela Schwerte

BEZIRKSLIGA

Nach den Abstiegen des SC Hennen aus der Landesliga und der SG Eintracht Ergste in die Kreisliga A bleibt es in der Saison 2018/19 bei fünf Bezirksligisten aus dem Bereich des Schwerter Stadtsportverbands.

Der SC Hennen stieg nach sieben Jahren Landesliga in die Bezirksliga ab. Nach einer sportlichen Katastrophen-Saison gilt es ein neues Team zu formieren. Acht externe Neuzugänge fanden den Weg ins Naturstadion. Dabei sind auch einige Akteure, die bereits für den SC Hennen gespielt haben. Zudem werden alle Spieler, die aus der A-Jugend kommen, die Chance bekommen sich für den Kader zu beweisen. Spektakulär ist sicherlich die Verpflichtung von Salvatore Militano aus Deilinghofen, der mit 32 Treffern Toptorjäger der Bezirksliga war. „Der Teamgedanke und die mannschaftliche Geschlossenheit wird in der kommenden Saison wieder mehr im Vordergrund stehen“, will der Fußball-Vorstand Marco Vorländer nicht nochmal solche Auflösungserscheinungen wie zuletzt im Team erleben. „Wir sind mit dem Kader zufrieden, nur die Torwartposition macht mir Bauchschmerzen“, so Vorländer. Hier ist mit David Grochla bisher nur ein Keeper im Kader.

Einen neuen Torwart hat der VfL Schwerte verpflichtet: Torben Trapp kommt vom Nachbarn Geisecker SV zum Schützenhof. Ob Trapp aber allzu häufig spielen wird, scheint fraglich, denn er beginnt im September ein Studium in Berlin. Ansonsten scheinen die Blau-Weißen noch besser besetzt zu sein als in der Vorsaison, die sie als Vierter abschlossen. Vor allem von Defensivspieler Sebastian Kozlowski, der vom Westfalenligisten FC Iserlohn an den Schützenhof wechselt, erwartet der Sportliche Leiter Mirko Mustroph einen Aufschwung. Er bezeichnet den 25-Jährigen als „absoluten Wunschspieler“. Zudem soll der interne Konkurrenzkampf am Schützenhof ausgeprägter werden als in der Vorsaison.

Mit dem dritten Platz konnte der SC Berchum/Garenfeld sich in der vierten Saison in Folge unter den ersten Vier platzieren. Auch in der neuen Saison soll dies gelingen. „Wir wollen uns möglichst verbessern“, sagt Teamkoordinator Sebastian Schulte sogar, „auch wenn dies mit dem Abgang von Nicolas Külpmann natürlich nicht einfach wird.“ Torjäger Külpmann wechselt zum Oberligisten Westfalia Rhynern. Immerhin neun Neuzugänge präsentiert der Sportclub. Vier Akteure spielen künftig nur noch in der eigenen Zweitvertretung.

Beim Geisecker SV ist es fast schon Tradition, dass sich die Fluktuation im Kader in Grenzen hält. Mit punktuellen Verstärkungen wie Florian Ruß aus Hennen oder Rückkehrer Gökhan Hizarci nehmen die „Kleeblätter“ auch in der neuen Saison wieder einen Platz im oberen Drittel ins Visier.

Auch beim ETuS/DJK Schwerte hat sich in personeller Hinsicht vergleichsweise getan – zumindest, wenn man die vorige Spielzeit zum Maßstab nimmt, vor der es in Schwerte-Ost einen ziemlichen Umbruch gegeben hatte. Davon kann diesmal keine Rede sein. Die notwendigen Kaderkorrekturen hatten die Verantwortlichen des ETuS/DJK in der Winterpause vorgenommen. Mit der Blutauffrischung sechs neuer Spieler, überwiegend aus dem Hagener Raum, wollen die „Östlichen“ an die gute Rückrunde der vergangenen Spielzeit anknüpfen. Die Zeiten, in denen um den Klassenerhalt gebangt werden musste, sollen der Vergangenheit angehören.


KREISLIGA A
Aus dem Trio der Vorsaison ist zur neuen Spielzeit ein Quintett geworden: Nach dem Abstieg der SG Eintracht Ergste aus der Bezirksliga und der von unten aufrückenden Drittvertretung des SC Hennen, die in der neuen Saison als „Zweite“ auflaufen wird, gibt es in der Spielzeit 2018/19 fünf heimische A-Ligisten.

Die SG Eintracht Ergste geht mit nahezu unverändertem Kader in die Saison, die im Kreis Iserlohn am 2. September und damit drei Wochen nach den anderen Ligen beginnt. Keinen einzigen Abgang gibt es am Bürenbruch zu vermelden. „Auch diejenigen, die noch unsicher waren, haben letztendlich zugesagt“, vermeldete Trainer Dominic Pütz aus seinem Urlaubsort auf Ibiza. Bekanntester Zugang der Eintracht ist Christopher Rous, der aus Geisecke kommt.

Auch beim Ergster Ligakonkurrenten Holzpfosten Schwerte 05, gibt es keinen echten Abgang. Allerdings wird Stephan Kleine, der nach Hannover gezogen ist, nicht mehr zur Verfügung stehen. Einem anderen Verein hat er sich aber nicht angeschlossen. Einen neuen Torwart konnten die „Pfosten“ mit Jens Reinke für sich gewinnen, der dem EWG-Sportpark treu bleibt und vom ETuS/DJK zu Holzpfosten wechselt.

Nachdem sich die Mannschaft in der abgelaufenen Saison erst am letzten Spieltag gerettet hat, werde es wohl auch in der neuen Spielzeit von Beginn an wieder nur gegen den Abstieg gehen, meint Fußball-Abteilungsvorsitzender Lennart Schniewind zur Zielsetzung.

Im Kreis Dortmund spielen weiterhin Westhofen und Holzen-Sommerberg. Nach einer unbefriedigenden Saison will der VfB Westhofen raus aus dem Mittelmaß. Der Kader, den der neue Trainer Christoph Pajdzik (zuletzt Fortuna Hagen) zur Verfügung hat, scheint aufgrund einiger Neuzugänge mit höherklassiger Erfahrung besser als in der Vorsaison besetzt zu sein.

Einen neuen Mann auf der Trainerbank gibt es auch beim VfB-Ligakonkurrenten TuS Holzen-Sommerberg. Olaf Kiesheyer, in der vorigen Saison noch Trainer der „Zweiten“, tritt die Nachfolge von Georgios Tatsis an. Im Kader der Holzener hat sich nicht viel getan. Mit Andreas Lichtner und Jan Kruse sind zwei Torhüter gegangen, mit Emil Schweikert aus der Bezirksliga-A-Jugend des Kirchhörder SC ist ein Keeper gekommen. Kiesheyer hat einen 25-köpfigen Kader zur Verfügung. Ein Platz unter den ersten Fünf peilt er an. „Alles war darüber geht, nehmen wir gern an“, sagt er.

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