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„Black Witches“ haben Leidenschaft fürs Tanzen

Jazzdance: TSC Blau-Gold Castrop-Rauxel

Die „Schwarzen Hexen“ des TSC Blau-Gold Castrop-Rauxel haben den direkten Regionalliga-Aufstieg im Jazz- und Modern Dance (JMD) erreicht. Der große Erfolg ist auf eine starke Gemeinschaftsleistung zurückzuführen.

von Sarah Rütershoff

CASTROP-RAUXEL

, 13.06.2018
„Black Witches“ haben Leidenschaft fürs Tanzen

Die „Black Witches“ des TSC Blau-Gold Castrop-Rauxel mit (obere Reihe von links) Charlotte Paeschke, Isabella Crapanzano, Chiara Amberge, Louisa Gelardi, Antonia Paeschke, Milena Hölter, Jana Hegener (untere Reihe von links) Trainerin Barbara Manegold, Jaqueline Hausherr, Maxi Hellmich, Jule Hellmich und Leonie Mauer.

Mit dem ersten Platz in der Oberliga schafften die „Black Witches“ des TSC Blau-Gold Castrop-Rauxel den direkten Aufstieg in die dritthöchste JMD-Liga Deutschlands, die Regionalliga – ohne noch in die Relegation zu müssen. Die Charaktere und Altersklassen der Tänzerinnen konnten in dieser Saison unterschiedlicher nicht sein, doch im Team funktionierten sie trotz alledem und übernehmen in der Tanzetage auch ein bisschen die Vorbildfunktion für die anderen Tanzgruppen – und belegten bei vier von vier Turnieren Platz eins. Wir stellen die „Black Witches“ als unser Jugend-Team der Woche vor.

Am Ende der Tanzturnier-Saison wurden viele Geschichten in Form von Drei-Minuten-Choreografien erzählt, doch am fesselndsten war wohl in dieser Saison die Tanzeinlage der „Hexen“ aus Castrop-Rauxel. „Da passiert extrem viel auf der großen Fläche“, kommentiert Pressewartin Lea Witthaus die aktuelle Choreografie. „Die Fläche zu füllen“ sei neben der Gelenkigkeit und den allgegenwärtigen Fuß- und Beinstreckungen der einzelnen Tänzer mit eines der wichtigsten Kriterien der Turnier-Jury.

Ausdrucksstarker Tanz

Das Team um Trainerin Barbara Manegold überzeugte dieses Jahr mit einem „sehr ausdrucksstarken Tanz“, wie die Pressewartin sagt, obwohl es nach ihrem Befinden viele ruhigere Charaktere im Team gab. „Doch die Leidenschaft fürs Tanzen ist bei jedem zu spüren“, sagt sie. Da spiele die Schüchternheit gerade der jungen Neuzugänge keine Rolle, wie Lea Witthaus sagt. Ganz im Gegenteil: „Die jungen Mädels sind sehr gelenkig und talentiert, sie bringen frischen Wind in die Truppe.“ Die Tanzgruppe sei tänzerisch in dem letzten halben Jahr enorm gewachsen, findet Lea Witthaus. „Sie alle leben fürs Tanzen – mehr als jemals zuvor“, schwärmt sie.

Das Besondere an dem Team sei vor allem die Tatsache, dass alle miteinander sehr gut auskommen, obwohl der Altersunterschied bei 18 Jahren liegt. Milena Hölter ist mit ihren 31 Jahren seit Gründung der Tanztruppe 1998 mit dabei, die dreizehnjährige Leonie Mauer hingegen ist erst in dieser Saison dazugestoßen. Lea Witthaus beschreibt das Arbeitsklima beim Training als ein sehr angenehmes: „Man ist gerne da, keiner eckt wirklich an und alle haben Lust, gemeinsam als Team etwas auf die Beine zu stellen“, so die Pressewartin.

Neue Choreographie nach Sommerferien

Immer nach den Sommerferien erarbeiten sich die Tänzerinnen Training für Training eine Choreografie, mit der sie dann an den vier Turniertagen gegen andere Tanzteams antreten. Sie reize am Tanzen vor allem, dass man dafür in eine andere Rolle schlüpfe und viel auszudrücken lerne. „Man kann sich fallen lassen und vergisst ein bisschen die Alltagssorgen“, erzählt sie.

Zwei Mal in der Woche wird trainiert, zusätzlich gibt es Einheiten beim Ballett. „Wir probieren viele Bewegungen aus, seien es Hebungen, Sprünge durch den Raum oder auch dreifache Drehungen“, erklärt sie. Drei Drehungen sind auf diesem Tanzniveau mittlerweile Pflicht: Was in der Bundesliga getanzt wird, schwappt nach und nach in die unteren Ligen über. „Man lernt viel durchs Ausprobieren und vor allem auch viel von den anderen Mädchen“, sagt Lea Witthaus und erklärt, dass das Grundgerüst der Choreo von Trainerin Barbara Manegold stamme, doch eine Choreo immer auch erst durch die Ideen der Tänzerinnen so richtig lebendig werde.

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