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Fußball

Blau-Weiß Wulfen zeigt Nerven

WULFEN Obwohl er gegen Vorwärts Epe über eine Stunde in Überzahl spielte, ging der SC Blau-Weiß Wulfen als Verlierer vom Platz.

Blau-Weiß Wulfen zeigt Nerven

Am Boden: Fabian Kraske (r.) hilft dem angeschlagenen Andre Brüggemann (l.). Doch aufrappeln muss sich nun die gesamte Wulfener Mannschaft.Lücke

Es war die 22. Minute. Epes Marcel Terhaar rutschte mit gestrecktem Bein in Wulfens Nico Genieser und sah zu Recht Rot. Doch in der Folge fragten sich die Zuschauer am Wulfener Wittenbrink immer wieder, wer da nun eigentlich einen Mann mehr auf dem Feld hatte.

Bezirksliga 11

BW Wulfen - Vorwärts Epe

0:2 (0:0)

Die Wulfener konnten jedenfalls aus dem Platzverweis keinerlei Kapital schlagen. Der Spielaufbau blieb planlos. Immer wieder segelten lange Bälle nach vorn und wurden sichere Beute der Eper Abwehr. „Wie kann man in einem Jahr das Fußballspielen verlernen?“, fragte sich Blau-Weiß-Vorstandsmitglied Michael Grüger. Vor einem Jahr hatten die Wulfener selbstsicher und mit Spielwitz den Aufstieg geschafft, doch im Abstiegskampf liegen nun die Nerven blank. Zögerlich und kompliziert statt geradlinig kam das Wulfener Passspiel daher und machte es den Gästen so leicht.

Nennenswerte Chancen sprangen für die Gastgeber kaum heraus. Stanislav Ziegler versuchte es mit der Picke (56.), scheiterte aber am Vorwärts-Keeper. Die beste Chance des Spiels hatte er gleich in der ersten Minute gehabt. Da spielten beide Teams noch elf gegen elf, doch Ziegler vergab aus kurzer Distanz.

Die Fehler in der Offensive waren aber nicht das einzige Wulfener Problem. Gegen die lauf- und dribbelstarken Eperaner Flügelstürmer waren sie zu oft nur Statisten. So auch beim 0:1: Als ein Eper auf der rechten Seite auf und davon zog und aus 16 Metern die Latte traf, war Jan Beverborg zur Stelle und staubte per Kopf ab (74.).

Wulfens Bemühen um eine Schlussoffensive blieb im Versuchsstadium stecken. Stattdessen umkurvte Umut Berke in der Nachspielzeit den aufgerückten SC-Keeper Jonas Neumann und lief mit dem Ball ins Tor (90.+5).

Durch den Sieg des SV Gescher über Weseke ist der Wulfener Rückstand auf fünf Punkte angewachsen. Einziger Trost: Adler Buldern bleibt mit 1:2 gegen Wüllen punktgleich mit Blau-Weiß. Das direkte Duell beider Teams am letzten Spieltag kann weiterhin ein echtes Abstiegsfinale werden.

BWW: Neumann; Nagel, Kraske (80. Pohlmann), Czapka, Lamprecht, Bischof, Lützner, Szesny, Ziegler (82. Bruns), Nico Genieser, Brüggemann (69. Pawlak).

Tore: 0:1 Beverborg (74.); 0:2 Berke (90.+5).

Besonderes Vorkommnis: Rote Karte gegen Terhaar (Epe, 22., grobes Fopulspiel).

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