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Blitzstart bringt dem VfL Schwerte den Derbysieg

Liveticker zum Nachlesen

Der VfB Westhofen hat das erste Liga-Derby der beiden Vereine seit 15 Jahren verschlafen: Schon nach acht Minuten hatte sich der VfL Schwerte eine 2:0-Führung erspielt, die auch nach 90 Minuten noch Bestand haben sollte. Wer den VfL ratzfatz zum Sieg geschossen hat, verrät der Liveticker.

SCHWERTE

, 16.11.2014
Blitzstart bringt dem VfL Schwerte den Derbysieg

Die Westhofener gerieten gegen den VfL früh ins Stolpern und damit auf die Verliererstraße.

SC Hennen - SV Wanne 11 0:1 (0:0)

VTS Iserlohn - SC Berchum/Garenfeld 2:4 (1:1) TSG Herdecke - Geisecker SV 3:1 (1:1) ETuS/DJK Schwerte - SG Hemer 3:1 (1:0)

Yahor Lushchylin - B. Schulte-Tillmann, Damian Lingemann, Jasmin Smajlovic, Lukas Wieczorek (46. Tim Schacknat), Alexander Hueck, Stefan Miller (72. Pascal Monczka), Lucas Tielemann (68. Mustafa Cona), Daniel Hueck, Mark Moldenhauer, Marius Manecki

Stefan Ladkau - Julien Plenge (62. Lucas Gutierrez-Blanco), Sebastian Seidler, Philipp Krause, Lars Raffenberg, Mirko Mustroph, Rafael Agacinski (81. Kevin Noschka), Kai Hintzke, Florian Kliegel (78. Alexander Göbel), Atik Oktay, Fabian Siepmann

Moritz Petereit

0:1 Oktay (4.), 0:2 Kliegel (8.)  

Der VfL Schwerte gewinnt durchaus verdient, auch wenn die Gäste nach ihrem Blitzstart nur noch wenig für das Spiel machen. Westhofen hat das Derby ganz einfach: verpennt. Damit verabschieden wir uns und wünschen noch einen schönen Sonntag.

Bezeichnend: Schulte-Tillmann bekommt Szenenapplaus, weil er den Ball per Grätsche im Spiel hält...

 Die Minuten verstreichen. Hier passiert nicht mehr viel.

Nach der Westhofener Druckphase geht das Spiel jetzt nicht mehr über harmloses Geplänkel im Mittelfeld hinaus. 

Mustroph schießt Plenge an, der dadurch unfreiwillig Smajlovic den Ball in den Lauf spielt. Die Hereingabe von Smajlovic findet dann aber keinen Mitspieler.

Der VfB kommt über außen, Moldenhauer bringt den Ball präzise in den Strafraum, wo Manecki zur Stelle ist und Ladkau zu einer Parade zwingt. 

Der VfL lebt von seinem Blitzstart. Westhofen fängt sich nach 20 Minuten und erspielt sich leichte Feldvorteile. Aber die Jungs vom Schützenhof haben eben richtig gut angefangen.

 Stefan Miller zieht aus 23 Metern ab, doch sein Flachschuss zischt knapp am Tor vorbei.

Insgesamt der VfB bemüht, ist nun auch im Spiel angekommen.

Nach dem VfL-Blitzstart ist die Partie nun ausgeglichen. Aber die zwei Treffer hatte ihre Wirkung. Konstruktives bringt Westhofen noch nicht auf den Platz. 

Raffenberg findet Plenge, der wiederum sehr schön Kliegel einsetzt. Der Youngster muss am langen Pfosten nur noch den Ball reindrücken.

 

Plenge scheitert noch Lushchylin nach Doppelpass mit Hintzke, aber kurz danach ist die VfB-Abwehr wieder offen wie ein Scheunentor. Oktay läuft über rechts durch, dringt in den Strafraum ein und vollendet ins kurze Eck.

Zuvor wurde Sascha Naumann verabschiedet. Fast alle seine Trainer der vergangenen Jahre haben sich die Ehre gegeben.

Im Sommer konnten die Westhofener die Schwerter im Finale der Stadtmeisterschaft mit 3:0 schlagen. Im Liga-Alltag sieht die Situation anders aus: Der VfB steckt mit 13 Punkten im Tabellenkeller. Der VfL kann zehn Zähler mehr aufweisen und liegt auf Rang drei.

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