Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Cappenbergs Kaspareit erleidet Außenbandriss

Fußball-Kreisliga

Im Interview mit unserer Redaktion hatte erst GSC-Trainer Patrick Osmolski auf die Verletztenproblematik vor dem Spiel gegen Ottmarsbocholt hingewiesen. Jetzt, nach dem Spiel, ist die Lage nicht besser. Mit Patrick Kaspareit fällt ein wichtiger Spieler für den Rest der Hinrunde aus.

CAPPENBERG

10.11.2014
Cappenbergs Kaspareit erleidet Außenbandriss

Für Cappenbergs Patrick Kaspareit (r.), hier gegen Selms Kevin Lehmann, ist die Hinrunde gelaufen.

Patrick Osmolski ist zurzeit nicht zu beneiden. Woche für Woche muss er sein Team umbauen, weil wichtige Spieler ausfallen. Zehn Spieler waren es insgesamt gegen Ottmarsbocholt. Dazu kommt nun die schwere Verletzung von Patrick Kaspareit hinzu. Cappenbergs Nummer fünf knickte bei einer Rettungsaktion Mitte der ersten Hälfte unglücklich um. „Der Fuß war sofort dick geschwollen“, erklärte Cappenbergs Trainer gestern im Gespräch mit unserer Zeitung. Am Morgen nach dem Spiel bekam Osmolski von seinem Spieler dann die bittere Diagnose mitgeteilt. Das Außenband im rechten Fuß ist gerissen. Ob das die einzige Verletzung ist, steht noch nicht fest. „Es kann sogar sein, dass auch das Innenband verletzt ist. Das klärt sich erst Ende der Woche“, sagt. Osmolski.

Jetzt lesen

Aber egal, ob das Innenband nun auch in Mitleidenschaft gezogen wurde oder nicht, für Kaspareit ist die Hinrunde gelaufen. „Das ist natürlich bitter für ihn“, sagt sein Trainer. Es ist die zweite größere Verletzung von Kaspareit in dieser Saison. Ende September im Meisterschaftsspiel gegen den SuS Olfen verletzte er sich bereits einmal am Knie und war vier Wochen ausgefallen. Seit drei Spielen gehörte er nun wieder zum Kader der Cappenberger. Da Osmolski gegen Ottmarsbocholt fast eine komplette Elf fehlte, musste er auf Spieler aus der Reserve zurück greifen. Jens Okon als Ersatzkeeper, Timon Zinke und Markus Schnatmann halfen in der Ersten aus, nachdem sie zuvor bei der Zweiten gespielt hatten. Zinke und Schnatmann wurden sogar eingewechselt.Trotz der Personalprobleme reichte es am Ende zum Sieg gegen die Gäste aus Ottmarsbocholt. 5:4 hieß es nach dramatischen 90 Minuten, die an die Pokalpartie gegen die gleiche Elf erinnerten. 4:3 hieß es dort für den GSC. Für einen unfreiwilligen Höhepunkt sorgte am Sonntag indes Jan Lippke. Der Außenverteidiger traf in der 24. Minute außergewöhnlich ins eigene Netz. Volley setzte er den Ball aus 16 Metern in die eigenen Maschen. „Für mich war dies das Eigentor des Jahres“, so Osmolski dazu. Abends musste er das Urteil dann aber noch einmal revidieren. „Da hab ich das Eigentor von Christoph Kramer gesehen. Das war noch besser.“

Lesen Sie jetzt